Villingen-Schwenningen Sport für einen guten Zweck

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Die Schüler des Technischen Gymnasiums waren flott unterwegs, um möglichst viele Runden für die Spendenaktion zu sammeln. Im blauen Trikot: Michael Malina von der Nachsorgeklinik Tannheim, der zusammen mit einer Patientin auch mitlief. Foto: Bloss Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Mareike Bloss

VS-Schwenningen. Laufen für einen guten Zweck: So lautete gestern das Motto für rund 80 Schüler des Technischen Gymnasiums. Sie nahmen am ersten Adventsspendenlauf der Schule teil, dessen zusammengelaufenes Geld an die Nachsorgeklinik Tannheim gehen soll.

Enstanden war diese Premiere im Religionsunterricht der Eingangstufe des Technischen Gymnasiums. "Wofür Leben sich lohnt" – zu diesem Thema sollten sich die Schüler bis Weihnachten ein Projekt überlegen, so Religionslehrerin Anja Blattert. Herausgekommen sei dabei die Idee, einen Spendenlauf zu organisieren. "Wir wollten für einen guten Zweck in der Region spenden. Uns ist sofort die Nachsorgeklinik Tannheim eingefallen", erzählt TGEM-Schüler und Mitorganisator Robin Emminger.

Dabei mussten die Schüler, die das Projekt völlig eigenständig auf die Beine gestellt hatten, einige organisatorische Hürden bei der Sponsorensuche in Kauf nehmen: "Wir haben viele Firmen in VS angeschrieben und leider auch viele Absagen erhalten", sagt der Robin Emminger. So haben sich auch mehrere Eltern bereit erklärt, die gelaufenen Runden zu sponsern. Von zehn Cent bis 10 Euro sei alles dabei. Die Schüler konnten zudem eine Firma gewinnen, die bereits im Vorfeld 1500 Euro gespendet hatte, worüber sich die Schüler freuten.

Und wie reagiert die Nachsorgeklinik auf den Spendenlauf des Technischen Gymnasium? "Eine geniale Aktion. Wir finden es toll, dass die Schüler alles selbstständig in die Hand genommen haben. Gesunde Jugendliche laufen für kranke Jugendliche – das ist bemerkenswert", zeigt sich Michael Malina, Leiter der Tannheimer Jugendabteilung erfreut. Sogar so sehr, dass er selber am Lauf teilnimmt – zusammen mit einigen Patienten aus der Nachsorgeklinik.

Eine Stunde lang hatten die Schüler dann unter kräftigem Anfeuern von Schulleitung und interessierten Zuschauern Zeit, ihre Runden in der Alleenturnhalle zu drehen, egal, in welchem Tempo. Das zusammengelaufene Geld soll im kommenden Februar bei einem gemeinsamen Treffen überbracht werden.

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