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Villingen-Schwenningen Park- und Gefühlslage spitzen sich zu

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Die Studentenparkplätze in der Burgstraße sind nun deutlicher gekennzeichnet. Das Parkchaos in der Werastraße ist damit aber trotzdem nicht entzerrt. Fotos: Kratt Foto: Schwarzwälder-Bote

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Das Parkplatzchaos im Neckarstadtteil nimmt kein Ende, im Gegenteil: Mit Beginn des neuen Semesters haben die Studenten wieder die Macht rund um die Werastraße übernommen. Ein Antrag der Grünen-Fraktion ist der letzte rettende Anker für die Anwohner.

VS-Schwenningen. "Es ist der Diebstahl unserer Lebensqualität!": Die Worte von Wera-straßen-Anwohnerin Gabi Janetzki sind die gleichen wie vor einigen Wochen, doch sie klingen härter als sonst. "Man wird selber schon richtig aggressiv", gibt sie zu, und auch ihr Nachbar Veljko Grgas meint: "Irgendwann wird noch einer handgreiflich."

Denn für die Necklemer ist es noch immer der tägliche Kampf um die Stellflächen vor ihrer Haustür, der ihnen den letzten Nerv zu rauben scheint. Wie berichtet, kritisieren sie bereits seit einigen Monaten die Parksituation rund um die Werastraße, deren Stellflächen zumeist von Studenten der beiden Hochschulen genutzt werden. "Sobald wir unser Auto vom Platz bewegen, ist er wenige Minuten später zugestellt", sagt Janetzki. Verschärft hatte sich die Situation durch den Neubau der Neckarhalle auf dem ehemaligen Jäckle-Areal: Rund 100 Parkplätze sind weggefallen. "Die Halle wird auf unsere Kosten gebaut", meint Anwohnerin Corinna Kulka. Denn auch, wenn es noch etwas dauern wird: Da die Stadt bisher kein adäquates Parkplatzkonzept für die Hallenbesucher gefunden hat, graut es den Bewohnern vor dem Zeitpunkt der Fertigstellung. "Wenn bis dahin immer noch nichts passiert, ist für uns das Maß endgültig voll", so Kulka impulsiv.

Bereits mehrmals hatten die Nachbarinnen E-Mail-Kontakt zu OB Rupert Kubon aufgenommen und eine Anwohnerstraße gefordert. Kubon hingegen hatte für die Studenten auf die Stellflächen in der Burgstraße verwiesen. Wie auch Stadt-Pressesprecherin Oxana Brunner mitteilt, seien diese mittlerweile deutlicher gekennzeichnet.

Und auch, wenn jene Stellflächen zu mancher Tageszeit mittlerweile gut gefüllt sind – ein Effekt ist im Neckarstadtteil noch nicht spürbar. Daher hatten sich die Anwohner an die Grünen-Stadträtin Cornelia Kunkis-Becker gewandt. "Sie interessiert sich wenigstens für unsere Sorgen", sagt Gabi Janetzki. So hatte die Stadträtin in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Antrag auf innenstadtnahe Parkmöglichkeiten für Anwohner gestellt. Dieser, so berichtet Pressesprecherin Brunner, sei aufgrund der Osterferien noch nicht bearbeitet worden.

Die Hoffnung, dass der Antrag doch etwas bewirken könnte, geben die Nachbarinnen nicht auf. Trotzdem ist ihnen die Verzweiflung anzumerken. Corinna Kulka: "Notfalls müssen wir die Straße selber zusperren, damit wir endlich unsere Ruhe haben."

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