Villingen-Schwenningen Isgard Mäder ist stolz auf ihre Mädchen

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140 Tänzerinnen entführen das Publikum ins Wunderland. Fotos: Neß Foto: Schwarzwälder-Bote

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Warum Alice im Wunderland? "Wir haben alles andere schon gemacht", sagte die erfahrene Ballettlehrerin Isgard Mader zu Beginn der Show. "Es war Zeit für was Neues. Für neue Kostüme und nicht nur klassische Musik."

VS-Villingen. Damit eröffnete Isgard Mader das getanzte Märchen "Alice im Wunderland" im Theater am Ring.

Zu ihrem 18. Geburtstag hatte Alice Freundinnen und Freunde eingeladen. Doch wegen eines Missverständnisses zwischen Mutter und Tochter wurden Alices Gäste nach Hause geschickt, worüber Alice sehr traurig war. Ihre Tante versuchte sie zu trösten und las ihr aus einem Buch vor. Dabei schlief Alice ein und begann zu träumen.

Isgard Mader hatte mit ihrem Stück eine ganz neue Alice erschaffen. Schon seit 43 Jahren bringt sie Mädchen im Alter von vier bis 18 Jahren Ballett bei. Bei ihrer Arbeit wird sie stets von Familie und Freunden unterstützt. Ihre Schwester Ulrike Mader kümmerte sich um die Kostüme, die diesmal mit Fröschen, Fischen und Krebsen von den klischeehaften Tutus komplett abwichen.

In ihrem Traum begegnete Alice allerlei Fabelwesen und durchlebte ein großes Abenteuer. Ihr Geburtstag fand noch einmal statt, doch der Zauberer war nicht mehr der Zauberer, sondern ein verrückter Hutmacher, und aus dem Fotografen wurde der Märzhase. Alice traf auf die Herzkönigin, die aufgrund falscher Verdächtigung am Ende Alice Tod verlangte. Zum Glück war der kleine König zur Stelle und bat um Gnade. Und wie hätte es auch anders sein sollen, wachte Alice am Ende aus ihrem magischen Traum wieder auf.

Die 140 Schülerinnen der Ballettschule bewiesen mit der Aufführung eindeutig ihr Können. Schon die Jüngsten waren ganz vorne mit dabei und begeisterten das Publikum. Auch die Musik war, wie im Voraus schon verraten, abwechslungsreich und mitreißend und begleitete die Zuschauer zusammen mit spannenden Abenteuern auf der Reise durchs Wunderland.

Nach dem großen Auftritt gestand Isgard Mader, dass das Training manchmal doch sehr hart sei. Dennoch ist sie überzeugt, dass die jungen Ballerinas mit den Auftritten wachsen. Sie ist unglaublich stolz auf ihre Mädchen.

Annalena Weiß, die die Rolle des weißen Kaninchens spielte, bedankte sich im Namen aller und gab ebenfalls zu, dass das Training manchmal sehr anstrengend sei. Dennoch seien sie alle unglaublich glücklich, dass ihre Lehrerin solche Stücke auf die Beine stellte. "Alice im Wunderland" endete mit einer Zugabe, bei der der stimmungsvolle Schlusstanz noch mal getanzt wurde.

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