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Villingen-Schwenningen Racheakt führt zu blutiger Auseinandersetzung

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Blutspuren zeugen von der heftigen Auseinandersetzung vor zwei Shisha-Bars in der Färberstraße. Foto: eam

Villingen-Schwenningen - Erneut kam es in der Färberstraße zu einem Gewaltausbruch, wieder sind dabei Waffen zum Einsatz gekommen und zum wiederholten Male spielten sich die Szenen in einem berüchtigten Eck ab.

Nach der Auseinandersetzung zwischen zahlreichen Personen am Mittwochabend, bei der drei Personen verletzt wurden geht die Polizei von einem Racheakt befeindeter Gruppen aus. Die Ermittlungen laufen.

Eine Stunde nach der Tat, die sich zwischen zwei Shisha-Bars abgespielt hatte, ist wieder Ruhe eingekehrt – die Menschen sitzen auf den Terrassen und genießen den lauen Sommerabend. Doch die Spuren der Auseinandersetzung sind deutlich: Viele Blutspritzer auf dem Pflaster zeugen von der brutalen Tat, auch der dortige Brunnen ist davon gezeichnet. Dort hatte sich ein Opfer offenbar versucht, das Blut abzuwischen – eine Spur führt zum nahegelegenen Parkplatz.

Zehn Personen beteiligt

Was war zuvor passiert? Etwa gegen 18.45 Uhr waren    mehrere Männer kosovarischer Abstammung, im Alter zwischen 25 und 30 Jahren, auf eine Dreier-Gruppe türkischstämmiger Personen mit Baseballschlägern losgegangen. »Es ging zunächst ein lautstarker, verbaler Streit vonstatten und schlagartig war es ein handfestes Gerangel«, erzählt ein Zeuge im Gespräch mit unserer Zeitung, der von »mindestens zehn Beteiligten« spricht. 

Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchten die meisten Beteiligten, zwei von ihnen konnten noch von der Polizei verletzt aufgegriffen  werden. Der Rettungsdienst brachte sie anschließend ins Klinikum, ein 27-jähriger Kosovare erlitt mehrere Schnittverletzungen und einen Messerstich in den Bauch – er wurde schwer verletzt,  Lebensgefahr besteht jedoch keine. Ein weiterer Verletzter begab sich wohl  selbstständig in ärztliche Obhut. »Insgesamt sind uns fünf Beteiligte namentlich bekannt«, berichtet Polizeisprecher Harry Frank.

Erste Tat in Schwenningen

Auch zu den Hintergründen gibt es bereits erste Informationen.  Frank: »Die Sache ist  in Zusammenhang mit einem Vorfall am gleichen Tag um 0.45 Uhr in Schwenningen zu sehen.« Dort soll die Dreier-Gruppe in der Mozartstraße mit einem Baseballschläger auf einen 23-jährigen Mann eingeschlagen haben, der anschließend mit Prellungen und Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Kriminalpolizei Villingen hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen zur Tat und den genauen Hintergründen dauern derzeit noch an.

 

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