Von Erich Bieberstein

Tuningen. Tolle Weihnachtsstimmung herrschte zwei Tage lang in der Museumsscheune des Heimatvereins.

Verschiedene Tuninger hatten hier kurzfristig einen kleinen aber abwechslungsreichen Weihnachtsmarkt zusammengestellt. Viele nutzten die Gelegenheit den Wochenendspaziergang mit einem Besuch im Museum zu verbinden.

Patchworkarbeiten, süße Schokoträume, kleine Wichtelartikel, Ton- und Töpferarbeiten, Holzarbeiten bis zu kleinen alemannischen Hornschnitzereien – für jede Richtung und für jeden Geschmack war bei dem Weihnachtsmarkt etwas dabei. Die Gäste kamen dann auch nicht nur zum Schauen, sondern machten von dem Verkaufsangebot auch kräftig Gebrauch.

"Die Idee solch einen Markt zu veranstalten kam relativ kurzfristig", so Barbara Groh, Leiterin der Tuninger Außenstelle der Volkshochschule. Doch wurden trotzdem noch zahlreiche Aussteller gefunden, welche sich für ein spontanes Mitmachen entschieden. Wer wollte, gesellte sich in der Museumsstube am warmen Kachelofen zu einem Glas Glühwein oder Kaffee, und man konnte so noch ein kurzes Schwätzchen halten.

Am 23. Dezember wird der Heimatverein nochmals einladen, dann jedoch zur Dorfweihnacht in der neuen Dorfmitte. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder nochmals kräftig Hand angelegt. Es wurden zwei weitere Verkaufshütten gezimmert. Kurz vor Weihnachten wird sich der Ortskern dann wie in den vergangenen Jahren zu einem bunten Treffen der Tuninger Bewohner entwickeln, und am offenen Feuer wird wieder Glühwein serviert.