Sulz-Fischingen (wh). Viel zum Lachen hatten die Besucher der Theateraufführung in Fischingen. Der Sportverein hatte die Laienschauspieler der SG Busenweiler-Römlinsdorf engagiert. Sie führte den Dreiakter "’s kommt alles zamma" von Thomas Deisser auf.

Der Zufall wollte es, dass in der Theatergruppe mit Gerda Knöpfle, geborene Schwind, auch eine ehemalige Fischingerin mitmachte. Zwei Töchter von Gerda Knöpfle waren ebenfalls mit dabei. Jasmin Knöpfle spielte Gisela Haberschlacht, die Tochter des Bürgermeisters, und Nadine Knöpfle schlüpfte in die Rolle von Fräulein Anna, der Sekretärin des Bürgermeisters. Die Aufführung kam beim Publikum bestens an, und es gab immer wieder Sonderapplaus. Eingebaut in den Dreiakter wurde auch Studiendirektor Neidinger, allerdings nur namentlich. Hellhörig wurden die Fischinger Zuschauer, als bei einer Gemeinderatssitzung in dem Stück versucht wurde, zwei Grundstücke bei der Ruine Wehrstein zum Bauerwartungsland zu machen.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks stand zum einen die Herkunft von Metzger Franz-Oswald Heckenbeer (Utz Schneider) und zum anderen die Suche nach einer Partnerstadt in Frankreich, Italien oder Österreich. Bürgermeister Walter Haberschlacht (Roland Schnell) kam dabei an den Rand des Wahnsinns. Die Stellungnahmen der Gemeinderäte waren zum Haare raufen, und dann mischte sich auch die Putzfrau Roswitha Heckenbeer mit ein. Auf der Bühne ging es denn auch turbulent zu. Den Besuchern gefiel das ganze Durcheinander. Neben dem Theater gab es eine Tombola mit zahlreichen Gewinnen.

SV-Vorsitzender Michael Breisinger zeigte sich während und nach der Veranstaltung zufrieden mit dem Besuch.