Von Maximilian Bantle

Straßberg. Zum Seniorennachmittag mit dem Salonorchester Albstadt hatten die Gemeinde Straßberg und der Straßberger Ortsverein des Roten Kreuzes eingeladen – und zahlreiche betagte Straßberger kamen. Bereitschaftsführer Otto Appeler hieß sie und andere Gäste wie die Vertreter der Kirchengemeinden, Diakon Paul Gasser und Pfarrer Hans-Georg Erdmannsdörfer, sowie Dagmar Niedermeier und ihre Mitarbeiterinnen vom Seniorenheim St. Verena willkommen. Das große Publikumsinteresse nahm er als Indiz dafür, dass es den Senioren schon in den vergangenen Jahren gut beim DRK gefallen habe.

Auch Bürgermeister Manfred Bopp freute sich über die große Resonanz. Seinem Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr 2012 ließ er wie immer einige der beliebten Quizfragen zur Straßberger Geschichte folgen: Wann wurde das Rathaus von Straßberg gebaut und von wem? Antwort: 1745 von Maria Karolina von Königsegg-Rotenfels, der Fürstäbtissin des Damenstift Buchau. Wie kann man das wissen? Ganz einfach, es steht auf einem Schild am Rathauseingang.

Pfarrer Erdmannsdörfer sprach ein geistliches Wort, passend zum Nachmittag; er riet, "einander zu begegnen, um Verzeihung zu bitten, Gutes zu erzählen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, für Andere da zu sein." Die Kindergartenkinder tanzten einen Reigen und trugen Gedichte und Lieder vor, die von Marlies Quade geleitete Seniorengymnastikgruppe bot Tanzeinlagen, darunter eine zum Mitmachen, und die Senioren selbst warteten mit drei Beiträgen auf. Rosemarie Maier trug "Das gute Alter", Siegfried Güntner die Geschichte "Es ist alles nur geliehen" von Heinz Schenk, dem Wirt des "Blauen Bock", und Heidi Wahl ein selbstverfasstes Gedicht übers Reisen vor. Zum Schluss erklang traditionsgemäß das "Seniorenlied" nach der Melodie von "Wenn die bunten Fahnen wehen..." – die Instrumentalbegleitung steuerte das von Werner Reuter dirigierte Salonorchester bei, das die Gäste den ganzen Nachmittag mit Wiener Kaffeehausmusik unterhalten hatte.