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St. Georgen Zwei GFT-Großkunden sparen

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Die GFT hat ihren Hauptsitz in Stuttgart. Gegründet wurde sie in St. Georgen, wo der Konzern im Technologiezentrum auch heute noch vertreten ist. Foto: Vaas Foto: Schwarzwälder-Bote

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Stuttgart/St. Georgen (dvs). Die GFT Technologies SE (GFT) erhöhte ihren Gesamtumsatz im ersten Halbjahr um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Das Geschäft in Kontinentaleuropa wächst weiterhin dynamisch und legte in den ersten sechs Monaten mit einem Anstieg von 15 Prozent kräftig zu. Im Geschäftsbereich "Americas & UK" lag der Umsatz aufgrund von Sparmaßnahmen zweier Großkunden im Investment Banking fünf Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das Konzernergebnis (EBITDA) war durch Sondereffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen und Währungsschwankungen belastet und sank um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. GFT bestätigt die im Juli angepasste Prognose für das Geschäftsjahr 2017 und erwartet mit 425 Millionen Euro einen leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 auf 217,77 Millionen Euro (plus 9,74 Millionen Euro). Bereinigt um den Umsatzbeitrag des im April 2016 übernommenen IT-Unternehmens in Brasilien in Höhe von 5,22 Millionen Euro, erzielte GFT in den ersten sechs Monaten ein organisches Wachstum von drei Prozent.

Der Geschäftsbereich "Continental Europe" setzte sein dynamisches Wachstum mit digitalen Lösungen für das Retail Banking fort und erzielte im ersten Halbjahr einen Zuwachs von 15 Prozent auf 111,55 Millionen Euro (plus 14,84 Millionen Euro).

Besonders erfreulich entwickelte sich für das Unternehmen der Umsatz mit Kunden in Spanien, der im ersten Halbjahr um 21 Prozent auf 44,94 Millionen Euro (plus 7,83 Millionen Euro) stieg. Der in Spanien erwirtschaftete Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich auf 21 Prozent gegenüber 18 Prozent im Vorjahreszeitraum. In Deutschland konnte der Umsatz um sechs Prozent auf 26,21 Millionen Euro gesteigert werden (plus 1,48 Millionen Euro).

Im Geschäftsbereich "Americas & UK" führten die Mitte des zweiten Quartals einsetzenden Sparmaßnahmen zweier Großkunden im Investment Banking zu Ausfällen. Obwohl die Umsätze mit allen weiteren Kunden deutlich gesteigert wurden, konnte dies nicht voll ausgeglichen werden.

Auf Halbjahressicht verzeichnete der Geschäftsbereich da her einen Umsatzrückgang von fünf Prozent auf 105,77 Millionen Euro (minus 5,07 Millionen Euro). Darüber hinaus wurden die Vertriebsorganisationen der GFT in Großbritannien und Nordamerika angepasst, um auch in diesen Ländern künftig verstärkt Universalbanken mit digitalen Lösungen zu adressieren.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände lag im ersten Halbjahr mit 18,34 Millionen Euro um 15 Prozent unter dem Vorjahreswert (minus 3,2 Millionen Euro). Infolge der Abwertung des Britischen Pfunds und des Brasilianischen Real ist das Ergebnis mit 2,16 Millionen Euro Währungsverlusten belastet.

Restrukturierungsmaßnahmen und Personalaufwendungen für erfolgsabhängige Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben wirkten sich mit insgesamt 1,90 Millionen Euro negativ aus. Bereinigt um diese Sondereffekte lag das EBITDA im ersten Halbjahr mit 20,24 Millionen Euro um sechs Prozent/1,30 Millionen Euro unter dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern des GFT-Konzerns sank im ersten Halbjahr um 35 Prozent auf 9,52 Millionen Euro (Vorjahr 14,60 Millionen Euro). Es beinhaltet eine Wertberichtigung auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von zwei Millionen Euro.

Die Anzahl der Mitarbeiter im GFT Konzern ist zum 30. Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um fünf Prozent auf 4739 Vollzeitkräfte gestiegen. Der Geschäftsbereich "Americas & UK" ging um acht Prozent auf 1333 zurück. Die Restrukturierungsmaßnahmen in Großbritannien und den USA wirkten sich auch auf die Entwicklungszentren in Polen und Brasilien aus. Im Geschäftsbereich Continental Europe stieg die Mitarbeiterzahl um sieben Prozent auf 3398.

 
 

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