St. Georgen In der Natur Spannendes erleben

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Vorsitzende Uta Loreit (links) ehrt die langjährigen Mitglieder (von links): Ingrid Rapp sowie Christa und Helmut Stober. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Hübner

Vielfältige Aktivitäten bilanzierte der Schwarzwaldverein in der Hauptversammlung. Laut der Vorsitzenden Uta Loreit hat der Verein 268 Mitglieder. Sie berichtete vom Rote-Raute-Treff, von einem Vortrag Manfred Bökenkamps über Russland und den Besuch von Hirsch-Bräu in Flözlingen.

St. Georgen. Siegfried König berichtete von Wanderungen unter anderem in Biberach, einem Naturschutzgebiet am Neckar und im Nationalpark Schwarzwald Schliffkopf und Bannwald. Die Wanderwoche führte in die französischen Cevennen. 2015 fanden 19 Wanderungen mit 314 Teilnehmern und 208,5 gewanderten Kilometern statt.

67 Kilometer Wege werden von den Mitgliedern betreut

Als Wegewart berichtete König von 67 Kilometern betreuter Wege. Unter anderem gab es Maßnahmen zur Umwandlung des St. Georgener Heimatpfades zur "Paradiestour".

Gabi Erchinger, Fachwartin Senioren, berichtete von sechs Tagesausflügen, einer Studienreise nach Südtirol oder Besuchen des Schwenninger Moos und der Insel Reichenau.

Viel zu tun hatten die Naturschutzwarte Axel und Kirsten Heinzmann. Neben Stellungnahmen zur Windkraft pflegten sie vereinseigene Nistkästen und betätigten sich am Amphibienzaun in Peterzell. In Sachen Mauersegler war Axel Heinzmann in Furtwangen tätig. Im Internet unter www.mauersegler.hs-furtwangen.de gibt es Livebilder aus dem Nistkasten.

Der Mangel an naturbelassenen Flächen ist ein Grund für die Blumenwiese beim Lindenbüble. Heinzmann berichtete von vielen dort lebenden Fröschen und Grashüpfern. Es müsse dort nicht oft gemäht werden, auch wenn dies nicht ordentlich aussehe. Ziel sei, die Wiesen ums Wanderheim über Jahre in artenreichere Gebiete umzugestalten. Auch möchte er ausgesuchte alte Streuobstsorten pflanzen, wobei es nicht um den Ertrag geht sondern darum, das Gelände mit anderen Plfanzen–strukturen anzureichern.

Heinzmann ist auch fürs Wanderheim zuständig, das an 31 Sonn- und Feiertagen öffnete. Er warb um Kuchenspender und Bewirter, da nicht an allen Feiertagen geöffnet werden konnte. Der Verein möchte für die untere Sitzgruppe eine Beschattung anschaffen. Geplant ist die Neuanlage des Außengrills als Kombination aus Feuerstelle und Schwenkgrill. Ein Teil der Produkte im Wanderheim soll auf Fair Trade umgestellt werden. Geplant sind wieder Ostereiersuchen, Saisoneröffnung am 1. Mai, Sommerfest und Herbstfest mit Flammkuchen.

Bürgermeisterstellvertreter Joachim Kleiner nannte das Wanderheim ein schönes Ausflugsziel. Immens wichtig für den Tourismus sei die Arbeit des Wegewarts.

In den Ämtern bestätigt wurden Hans-Peter Erchinger als Rechner Vereinskasse sowie Bete Linhard als Rechnerin Wanderheimkasse.

Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Ulrike Kieninger und Kurt Jauch, für 30 Jahre Ingrid Rapp und das Gasthaus Staude sowie für 40 Jahre Walter Meder sowie Christa und Helmut Stober.

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