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Sonstige Flug bis in die Lausitz bringt Sieg

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Friedrich Oertmann wartet im Starterfeld der Streckenflugwoche Riesa-Canitz auf die Startfreigabe. Foto: Frei Foto: Schwarzwälder-Bote

Bei guter Thermik gelang es den Segelfliegern ihren elften Tabellenplatz in der Landesliga zu halten. Den ersten Platz in der Mannschaftswertung erreicht Friedrich Oertmann im Vereinsflugzeug Discus bT mit 85,94 Punkten (90,46 km/h).

Mit 82,45 Punkten (97,91 km/h) belegt Harry Bader auf seiner EB 29 D den zweiten Platz in der Mannschaft des Aeroclub. Auf den dritten Platz hat es in dieser neunten Runde Jörg Ott im zweiten Vereins Discus bT mit 77,28 Punkten (81,34 km/h) geschafft. Rang vier belegt Matthias Haffelmann in seiner privaten DG 808 C 67,7 Punkte (76,84 km/h).

Friedrich Oertmann schaffte es mit einem fünf Stunden Dreiecksflug zwischen Riesa, Dessau-Roßlau und Spremberg den ersten Platz in der Mannschaftswertung des Aeroclub Klippeneck zu belegen. Zusätzlich gewann er mit diesem vierten Wertungsflug bei der Streckenflugwoche Riesa-Canitz zum zweiten Mal in Folge den Wettbewerb in der 15 Meter Standardklasse. Nach einer Flugstrecke von 368 Kilometern holte er den zweiten Tagessieg und sichert sich damit den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Harry Bader startet bereits um 10.30 Uhr mit seinem Hochleistungs-Segelflugzeug vom Klippeneck zu einem ausgedehnten Flug an der Donau entlang bis nach Eichstätt in Bayern. Danach ging es für ihn weiter hinauf in den Norden, wo er bei Bad Kissingen seinen zweiten Wendepunkt zurück in Richtung Süden nahm. Zwischen Crailsheim und Aalen kehrte er in einem Bogen auf die Schwäbische Alb zurück. Kurz vor der Landung auf dem Klippeneck erklomm er im höchsten Thermik-Bart des Tages 2200 Meter über Meeresspiegel. Danach beendete er seinen Flug nach knapp siebeneinhalb Stunden und 670 Kilometern.

Jörg Ott nutzte die gut entwickelten Wolkenstraßen über der Alb und flog der Donau entlang bis nach Neresheim. Der Segelflugplatz Neresheim ist der Wendepunkt für den Rückweg zum Klippeneck. An den weniger werdenden Wolken arbeitet er sich zurück zu seinem Heimatflugplatz. Kurz vor Stetten am kalten Markt kann er in 450 Metern über Grund noch einen rettenden Thermik-Bart finden, so dass er ohne Motorhilfe zum Klippeneck zurückkehrt. Nach knapp vier Stunden und 290 Kilometern landet er.

Matthias Haffelmann, der etwa zeitgleich mit Harry Bader startete, versucht sein Glück zuerst im Schwarzwald. Dort entwickelt sich die Thermik nicht so gut wie erhofft und deshalb musste er sich einige Male aus niedrigen Höhen wieder hinaufkämpfen, was ihn einiges an Geschwindigkeit und somit an Punkten kostet. Nachdem sich zwischen Schluchsee und Winzeln keine Besserung einstellte, entschloss er sich gegen 14.30 Uhr doch noch, den Sprung auf die Schwäbische Alb zu wagen.

Auf dem Weg nördlich von Ulm erreicht er die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit. Die nachlassende Thermik am Spätnachmittag macht ihm zu schaffen und er musste sich auf dem Rückweg zum Klippeneck wieder mehrmals aus geringen Höhen nach oben arbeiten. Nach knapp sieben Stunden und 462 Kilometern war auch für ihn der Flugtag beendet.

 
 
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