Kinzig- und Schiltachpegel gingen gestern wieder deutlich zurück, nachdem zunächst wegen Regen und Schneeschmelze ein weiterer Anstieg befürchtet worden war. Der Höchststand des Schiltachpegels Hinterlehengericht lag in der Nacht zum Montag noch rund 20 Zentimeter unter dem der zweijährigen Hochwassermarke von 1,41 Metern und sank nach einem Zwischenhoch in der Nacht zum Dienstag mittlerweile auf unter einen Meter. Den höchsten Wert hatte der Pegel am 21. Mai 1959 mit 2,40 Metern betragen, eine weitere Marke war am 29. Oktober 1998 mit 1,60 Metern. Einen ähnlichen Verlauf wie der Schiltachpegel, allerdings ohne das Zwischenhoch, zeigte der Kinzigpegel in Schenkenzell, der nicht ganz die Höhe von 120 Zentimetern erreicht hatte. Dort lag der Pegelhöchststand am 15. Februar 1990 auf 2,90 Metern. Für den Zusammenfluss von Schiltach und Kinzig, oft ein neualgischer Punkt in der Flößerstadt, bestand bei der jetzigen Schneeschmelze keine Gefahr. Auch der direkt in diesem Bereich befindliche Parkplatz Lehwiese musste nicht gesperrt werden, zwischen Flußoberkante und Parkplatzfläche gab es noch etwas Freiraum. (sw)/Foto: Wegner