Von Götz-Uwe Feuchter

16 Rottweiler TSV-Schwimmer holen zehn Titel und 16 Vizetitel bei den Südwürttembergischen Meisterschaften.

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An zwei Wochenenden wurden die Südwürttembergischen Meisterschaften im Schwimmen in Reutlingen-Betzingen (Jg. 2001 und jünger) und in Balingen (Jg. 2000 und älter) ausgetragen. Insgesamt hatten 14 Vereine 312 Aktive mit 1400 Einzelstarts gemeldet. Damit waren die Teilnehmerzahlen nicht mehr ganz so hoch wie in den vergangen Jahren.

In Reutlingen-Betzingen starteten vom TSV Rottweil zuerst Lena Roth und Tim Hudelmaier (beide Jahrgang 2001). Bei ihren 6 Einzelstarts landeten die beiden dieses Mal zwischen Platz 4 und Platz 8.

In der 4 x 50 m Freistil-Mixed-Staffel wuchsen Lena und Tim mit ihren Startgemeinschaftskameraden Lucie Deuring und Simon Kreiselmaier aus Schwenningen nochmals über sich hinaus, schwammen auf den 2. Platz und fuhren glücklich mit der Silbermedaille im Gepäck nach Hause.

Eine Woche später starteten dann ihre älteren Vereinskollegen/-innen in Balingen. Hier holte sich die 4 x 100 m Freistilstaffel der Männer mit den Rottweilern Waldemar Kremer, Paul Burzan, Niklas Kappler und ihrem Startgemeinschaftskollegen Magnus Richtenstein den Titel. Für die Frauenstaffel mit Melanie Dziuba, Melina Slongo, Vivien Bartosch und Annika Siedler lief es mit Platz fünf nicht ganz so gut.

Erfolgreichster Rottweiler Schwimmer in Balingen war diesem Mal Waldemar Kremer mit drei Goldmedaillen bei drei Starts vor Marius Dziuba mit zwei mal Gold und drei mal Silber bei fünf Einzelstarts. Niklas Kappler holte bei den Junioren (Jg. 93/94) einen Titel, vier Vizetitel und eine Bronzemedaille. Paul Burzan erschwamm sich ebenfalls bei den Junioren einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Dritter Junior im Bunde war Lukas Bieger. Er schwamm einmal auf den zweiten Podestplatz.

Im Jahrgang 1995 holten sich vom TSV Rottweil Moritz Mehl bei den Männern und Melina Slonge jeweils zwei Bronzemedaillen.

Bei den Rottweiler Schwimmerinnen waren Melanie Dziuba mit einem Titel, zwei Vizetitel und Kimberly Leotta mit je einer Goldmedaille und einer Silbermedaille am erfolgreichsten.

Annalen Schneider blieb dieses Mal der Sprung auf den obersten Podestplatz trotz einiger neuer persönlicher Bestzeiten leider verwehrt. Zwei zweite und ein dritter Platz wurden insbesondere durch die Zeit von 29,73 sec. über 50 m Freistil versüßt. Dies war das erste Mal, dass sie unter der 30-Sekunden-Marke blieb.

Vivien Bartosch schrammte an diesem Wochenende gleich viermal mit den Plätzen 4 bis 6 und Theresa Weichler zweimal mit je einem vierten und sechsten Platz am Podest vorbei.

Johanna Arand und Sali Krasniqi holten mit den Plätzen sechs und fünf ihre beiden besten Einzelergebnisse bei ihren ersten offiziellen Meisterschaften.