BEZIRKSLIGA WEST TSV Rottweil – TB Kirchentellinsfurt 94:58 (18:12, 19:13, 26:25, 31:8). (hor). Starker Auftritt des Tabellenführers: Mit einem Kantersieg und +36 Körben Abstand deklassierten die Werwölfe im Spitzenspiel den Verfolger deutlich. Somit bleiben die Neckarstädter zu Beginn der Rückrunde weiter in der Erfolgsspur.

Die Mannschaft von Headcoach Franz Hellbach konnte im achten Spiel den siebten Sieg verbuchen, womit der TSV Rottweil die Tabelle vor den weiteren Meisterschaftsaspiranten Freudenstadt, Derendingen III und Tübingen III klar anführt.

Die Partie zwischen beiden Teams war nur in den ersten Minuten offen (4:4/4. Minute). Dann zogen die Werwölfe auf 12:4 davon. Eine konzentrierte Rottweiler Defense und immer wieder schnell nach vorne getragene Angriffe führten zum 18:12-Viertelstand. Das zweite Viertel begannen die Gastgeber mit viel Energie und bauten ihren Vorsprung durch fünf Punkte in Folge von Marius Fuchs auf 23:12 aus (12.). Eine sehr gute Defense, die nur 13 Punkte zuließ, führte zu einem beruhigenden 37:25-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer einen sehr konzentrierten Gast, der den Rückstand noch einmal unter die Zehn-Punktemarke drücken konnte. Doch ein 12:0-Lauf der Werwölfe machte diese Hoffnungsschimmer schnell zunichte. Nach dem 63:50-Zwischenstand spielte sich der TSV in den letzten zehn Minuten regelrecht in einen Rausch. Satte 31 Zähler legte die Hellbach-Truppe nach und schraubten das Ergebnis auf 94 Körbe.

Franz Hellbach, Trainer des TSV: "Das war mit die beste Saisonleistung. Niko Raplejenovic war heute ein starker First Pass-Pointguard, Max Fuchs als Center mit vier Dreiern außergewöhnlich. Die Mannschaft hat sehr geschlossen gespielt und obwohl alle Spieler viel Spielzeit hatten war nie ein Bruch im Spiel erkennbar". TSV Rottweil: Greg Argiriu (9 Punkte/3 Dreier), Marius Fuchs (11), Max Fuchs (13/3), Georg Klein (2), Tobias Lux (15/1), Gero Neher, Niko Rapljenovic (12), Jens Roth (2), Benjamin Schmid (9/3), Andreas Schmötzer (10/1), Timo Schön, Alexander Weinholz (11). Foulstatistik: 28:16, Freiwurf-Treffer: 14:17.