Rottweil Kein Allheilmittel für Problemlösungen

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Robert Nübel (vorn, helles Hemd) mit den Vertretern der Fachverbände beim Meinungsaustausch. Foto: Liebehenschel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Gundi Liebehenschel

Zu einem regen Meinungsaustausch mit den Fachverbandsvertretern hatte der Sportkreis Rottweil ins Sportheim des SC Lindenhof geladen. Anwesend waren die Fachvertreter Basketball, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Radsport, Leichtathletik, Ringen, Schützen und Turnen.

Über die Bildung von Spielergemeinschaften, Nachwuchssorgen, fehlende Nähe der Verbandsspitze zur Basis, klamme Kassen bis hin zur Ganztagsschule wurde berichtet und diskutiert. So vielfältig der Sport im Sportkreis auch sein mag, alle haben die gleichen Probleme zu bewältigen, so der einhellige Tenor.

Mangelnde Kampfrichter, zu wenig gut ausgebildete Trainer, zu viele Aufgaben lasten auf zu wenigen  Schultern und sobald Studium oder Berufsausbildung anstehen, können die Aktiven den Trainingsaufwand mit der beruflichen Ausbildung nicht mehr vereinbaren. Ein Allheilmittel um diese Probleme zu lösen gebe es wohl kaum. Doch "klein" werden die Probleme wenn man hört, wie es zum Beispiel auf dem Kontinent Afrika aussieht. Als Gast referierte Gebhard Jauch über die Straßenkinder in Guinea und sein Anliegen ist es, "uns allen die Augen zu öffnen und eventuell eine Patenschaft oder ähnliches anzudenken. Gemeinsam mit dem WLSB ist der Sportkreis bemüht, zu all diesen Fragen Antworten zu geben und Lösungsansätze anzubieten", so Sportkreis-Präsident Robert Nübel.

"Bitte neben Sie das umfangreichen Angebote seitens des WLSB  im ›Haus des SpOrts‹ in Stuttgart sowie die Maßnahmen vor Ort,  die wiederum im Jahresprogramm 2013 des Sportkreises Rottweil enthalten sind, an" appellierte Nübel. Deren Inhalte möge als Hilfe und Weiterbildung verstanden werden.

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