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Rottweil Erinnerungen an die Heimat

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Rottweil. Am morgigen Donnerstag begehen die Anwohner des "Koroko" zusammen mit ihren Freunden in der ganzen Stadt den Lorenztag.

Denn die Lorenzkapelle beim Pulverturm auf dem Alten Gottesacker hat am 10. August Namenstag. Das nehmen die Bewohner des Lorenz-Ortes zum Anlass, sich an den Heiligen zu erinnern, der ihrem Viertel vor 450 Jahren den Namen gegeben hat.

Nachbarn besinnen sich auf Gemeinsamkeit

Sie besinnen sich aber auch auf Gemeinsamkeit und gute Nachbarschaft. In den Gassen des Viertels – der Kaufhausgasse, der Lorenzgasse, der Präsenzgasse und der Metzgergasse – ist schließlich einiges von der Atmosphäre zu spüren, die viele Besucher Rottweils als unverwechselbar empfinden – und dies nicht nur an der Fasnet, sondern eben gerade am Lorenztag.

An einem solchen Tag kommen Erinnerungen daran auf, dass der Lorenzort ursprünglich ein Rottweiler Judenviertel gewesen ist, dass die stolze Patrizierfamilie Bock dort ihren Sitz hatte oder dass zwischen den Jahren 1580 und 1832 Generationen von Rottweilern bei der Friedhofskapelle von St. Lorenz ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Mancher mag daran denken, dass im 30-jährigen Krieg schwere Kämpfe um die Mauern zu beiden Seiten des Pulverturms tobten, dass St. Lorenz im Jahr 1850 Museumskirche wurde und die Sammlung Dursch mit Holzbildwerken der Spätgotik aufgenommen hat. Außerdem hat in der Unterstadt einmal Rottweils Postamt gearbeitet, vor mehr als 100 Jahren hatte der Rottweiler Fußball dort seine ersten großen Talente gefunden.

Geschichte wird am Festtag lebendig

Vielleicht kommt manchen auch in den Sinn, wie sie in einer stillen Stunde über die Stadtmauer hinab ins grünende Neckartal geblickt haben.

All das kann lebendig werden, wenn am Lorenztag die Kapelle beflaggt und festlich geschmückt ist, wenn ihre Glocken abends um 19 Uhr zum Gottesdienst rufen und man sich anschließend im "Schwarzen Lamm" trifft.

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Armin Schulz

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