Rosenfeld - Nach Ostern wird laut Bürgermeister Thomas Miller und Hauptamtsleiterin Ruth Alf die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der umgebauten Kindertagesstätte Regenbogen beginnen.

Es gebe schon Anfragen und Anmeldungen, sagte Alf in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Mit der Festsetzung der Elternbeiträge folgt die Stadt der Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und der Kirchen, verzichtet aber auf die 25 Prozent Zuschlag bei einer zusammenhängenden Öffnungszeit der Kinderkrippe. Diese Krippe nimmt Kinder ab einem Jahr auf, während in der altersgemischten Gruppe in der Kita Purzelzwerge Kinder ab zwei Jahren aufgenommen werden.

Eine Ganztagesbetreuung würde laut Alf acht Stunden Betreuung inklusive Mittagessen bedeuten. Das bisherige Konzept sehe dies nicht vor, könne aber nach den Wünschen der Eltern ergänzt werden. Neu sind Anfragen von Eltern, die außerhalb Rosenfelds wohnen, aber dort ihre Arbeitsplätze haben, ob ihre Kinder in der Kita Regenbogen ganztags betreut werden können. In einem solchen Fall stellt Rosenfeld laut Miller der Wohnortgemeinde die Kinderbetreuung in Rechnung, wie es zwischen den Kommunen üblich ist.

Mit der Gebühr von 322 Euro monatlich bei einem Kind in der Familie für Ganztagsbetreuung in der Kinderkrippe orientiert sich Rosenfeld an den Sätzen in Balingen und Sulz. Wie üblich ermäßigt sich die Gebühr, wenn die Familie mehr als ein Kind hat. Die Gebühr errechnet sich aus dem normalen Elternbeitrag für sechsstündige Betreuung von 268 Euro plus 20 Prozent Aufschlag. Die Betreuung von unter dreijährigen Kindern in einer altersgemischten Gruppe kostet 178 Euro pro Monat.

Vorgesehen ist, die zweite Gruppe ppe als Ganztagsgruppe anzubieten im Verlauf des Kindergartenjahres. Ab Ostern startet auch die Betreuung von Kindern ab einem Jahr.