Pforzheim. Ob Western, Satire oder Dokumentarfilm: Für den Kurzfilmwettbewerb "Selbstgedrehte 2013" zum Thema "Pforzheimlich" ist den Verantwortlichen jedes Genre recht.

Was als kleines Projekt im vergangenen Jahr begonnen hatte, soll jetzt mit einem Vorlauf von mehreren Monaten zum ganz großen Wurf werden. Bis zum 1. April können sich Interessierte mit ihrem iPhone oder einer Kamera auf die Straße begeben, um ihre ganz eigene Sicht auf Pforzheim festzuhalten.

Winfried Thein und Katja Kramer, die ehrenamtlich für das Projektteam arbeiten, haben einen Blog eingerichtet, um aktuell über die Entwicklung des Projekts zu berichten. Am 27. April sollen die besten Arbeiten im Kommunalen Kino gezeigt werden. Eine Jury wird die besten Beiträge auswählen. Darunter befinden sich ein Filmemacher und ein Dozent. Maximal dürfen die Beiträge zehn Minuten lang sein. Die Kosten in Höhe von 5000 Euro seien nur zusammengekommen, weil Sponsoren wie die Stadt eingesprungen seien, sagt Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos.

Ein eigener Trailer soll Lust auf das Projekt machen. Als Preise winken für den ersten Platz die Übertragung des Beitrags in ein professionelles Format und eine Reise zum Filmfestival nach St. Maur im Herbst. Als zweiten Preis gibt es eine Jahreskarte für das Kommunale Kino, als dritten Preis eine freie Monatskarte; Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.selbstgedrehte.eu und www.koki-pf.de.