Pfalzgrafenweiler Zwei Schüler bei Verpuffung in Chemie-Kurs schwer verletzt

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In der Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler kam es gestern im Chemieförderunterricht zu einer Verpuffung. Zwei Schüler mussten schwer verletzt in eine Spezialklinik gebracht werden. Foto: Archiv: Eberhardt

Pfalzgrafenweiler - Bei einer Verpuffung während des Chemieunterrichts sind am Dienstagnachmittag zwei Schüler schwer verletzt worden. Die beiden Kinder sind mit Brandverletzungen zweiten Grades mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Bayern geflogen worden. Laut Polizei sind die Verletzungen nicht lebensgefährlicher Art. Wie es zu dem Unglück an der Grund-und Werkrealschule in Pfalzgrafenweiler kam, ist noch unklar.

Am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr: Im Chemieförderunterricht an der Grund- und Werkrealschule in Pfalzgrafenweiler kommt es bei einem Experiment zu einer Verpuffung mit schwerwiegenden Folgen für zwei Schüler. Die beiden neun und zehn Jahre alten Kinder werden schwer verletzt. Die Verbrennungen sind so schwerwiegend, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzungen in Bayern geflogen werden müssen.

Wie es zu dem Unglück kam, ist unklar, auch, aus welcher Gemeinde die beiden Schüler stammen. Der Förderunterricht an der Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler wird vom Schulamt initiiert. Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet nehmen daran teil. Die beiden verletzten Schüler hatten an dem Förderunterricht zusammen mit vier weiteren Schülern teilgenommen, teilte gestern ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums in Tuttlingen mit. Diese sowie der Lehrer blieben unverletzt.

Jetzt ermitteln Beamte der Kriminaltechnik. "Derzeit werden von den ermittelnden Beamten die näheren Umstände und die Ursache des Unfalls geklärt", so der Sprecher gestern Abend. Gründe, die zu der Verpuffung geführt haben, der genaue Ablauf des Experiments sowie die genaue Zusammensetzung der eingesetzten Substanzen könnten noch nicht benannt werden, so der Sprecher weiter. Zudem würden die Brandvorsorgeeinrichtungen und die verwendeten Behältnisse überprüft.

Auch Rektor Thomas Siefert, der gestern noch einen Anruf des Ministerium zu diesem Thema erwartete, konnte nichts zum Unfallhergang sagen. Er verwies auf die laufenden Untersuchungen.

Im Unklaren blieb gestern Abend auch der Gesundheitszustand der beiden Schulkinder. "Wir haben hier noch keine Erkenntnisse", sagte der Polizeisprecher. Die Eltern der betroffenen Kinder seien von der Schulleitung informiert worden. Ihnen sei eine Betreuung angeboten worden.

Erste Erkenntnisse der ermittelnden Beamten könnte es bereits heute geben. "Wir rechnen mit ein bis zwei Tagen", so der Polizeisprecher auf Nachfrage. 

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