Von Susanne Heinzmann Die Gutacher Landesliga-Damen haben dem TB Kenzingen zwei bittere Minuspunkte beigebracht. Nach "holprigem" Start legten die TuS- lerinnen vor allem im letzten Spieldrittel eine bestechende Form an den Tag und schickten die Gäste mit vernichtenden 37:25 (14:11) Toren nach Hause.

Es dauerte geschlagene 18 Minuten und zehn glasklar vergebene Torchancen beziehungsweise Ballverluste bis sich der TuS einigermaßen ins Spiel eingefunden hatte. Vor allem die offensive Abwehr der Gäste bereitete den Spielerinnen um Frank Sepp deutliche Probleme. Auch in der eigenen Defensive fand man nicht die geeigneten Mittel, um gegen die gut aufspielenden Kenzingerinnen bestehen zu können. Alles gestaltete sich etwas träge, und nicht zuletzt war es die Kenzinger Torfrau, die zahlreiche Gutacher Chancen zunichte machte.

Mit dem 8:7 durch Mona Frank drehte Gutach nach knapp 20 Minuten das Spiel. Lediglich beim 10:10 konnte Kenzingen noch mal ausgleichen, und von nun an setzte sich der TuS Tor um Tor ab. Jasmin Armbruster in Gutacher Tor rettete ihre Vorderleute ein ums andere Mal aus der Bredullie und war über die gesamte Spielzeit ein sicherer Rückhalt. Beim 14:11 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause sah man ein völlig anderes TuS-Team. Es gab kaum noch technische Fehler und Fehlabgaben und Kenzigen fand nun seinerseits keine adäquaten Mittel mehr gegen die nun richtig gut aufspielenden Gutacher Angreiferinnen. Auch das Tempospiel nach vorne lief nun besser, und die Abschlüsse fielen weitaus präziser aus als in Hälfte eins. Beim 22:19 nach 45 Minuten war Kenzingen letztmals auf Tuchfühlung. Innerhalb von fünf Minuten setzte sich der TuS vorentscheidend auf 28:21 abund ließ sich nun auch nicht mehr aus dem Konzept bringen. Mit guten Spielzügen und hohem Tempo kaufte man den anfangs auf Augenhöhe agierenden Gästen den Schneid vollend ab und festigte somit seine Position in der Spitzengruppe der Landesliga Süd. TuS-Tore: Silke Moser 12/1, Simone Lehmann 8/3, Tanja Welle 8, Mona Frank 4, Madeleine Lauble 3, Nadine Dold, Carolin Moser je 1.