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Oberndorf a. N. Diesmal wird’s mexikanisch

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to: Foto: Schwarzwälder-Bote

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Sehen, riechen, hören, schmecken – alle Sinne wurden bei der vierten Fiesta Peru in der unvergleichlichen Atmosphäre des Klosterhofs am Samstagabend angesprochen.

Oberndorf. Farbenfrohe Kostüme, mitreißende lateinamerikanische Rhythmen und leichtfüßige Tänze, sogar auf bloßen Sohlen, ließen die vielen Besucher rasch vergessen, dass die Außentemperaturen ein paar Grad mehr gut vertragen hätten.

Nach der Begrüßung durch Veranstalter Guerlio Peralta von Peru Vision und Kulturamtsleiter Hans-Joachim Ahner, der gleichzeitig auf die kommenden Sommer-Veranstaltungen hinwies, waren zahlreiche Tanzdarbietungen eingebettet in die Musik von "Los Criollos" aus Freiburg. Rasch steigerten sich deren erste, fast ein wenig melancholisch anmutenden Titel zu feurigen Liedern unter dem Einsatz typischer Instrumente.

Ebenfalls seit der ersten Fiesta Peru dabei ist das wandlungsfähige "Tusuy Tanz Theater" aus Freiburg. Als wahre Augenweide wurde das Necken und Umwerben des anderen Geschlechts inszeniert. Gruppen- und Paartänze sowie kämpferisch anmutende Szenen boten viel Abwechslung.

Eine Überraschung war selbst für den Veranstalter die Tanzgruppe "Takiri" aus Offenburg, die unbedingt auftreten wollte. Mit "Festejo", basierend auf afrikanischen Einflüssen in Peru, tanzten sich die vier Frauen in die Herzen der Zuschauer. Sehr gut kam beim Publikum Mexiko als Gastland in Form von Musik, Tanz und typischen Speisen an. "Las Adelitas Tapatías" wurden vor 14 Jahren von Ada Edlich in Stuttgart gegründet und haben sich der Bewahrung und Präsentation mexikanischer Traditionen verschrieben.

Aus dem westlichen Bundesstaat Sinaloa stammt die Banda mit ihrem von Blechblasinstrumenten bestimmten südeuropäischen Charakter. Die Mariachi-Musik gilt außerhalb Mexikos als bekannteste Musikrichtung und zählt zur Liste immaterieller Kulturgüter bei der Unesco.

Die "Adelitas" – ihr Name geht auf die starken Frauen der mexikanischen Revolution zurück – entfalteten ihre Kleider im Tanz zu riesigen Fächern. Für beste Stimmung sorgte Live-Musik mit bekannten Musiktiteln wie "Cielito Lindo".

Guerlio Peralta zeigte sich ebenso überrascht wie erfreut über die steigende Beliebtheit der Veranstaltung und der peruanischen Küche. Dies führt er unter anderem darauf zurück, dass Peru einen preisgekrönten Koch hervorgebracht hat und sich zwei der zehn besten Restaurants in Lima befinden.

Allerdings erwies sich die größte Stärke von Gastronom José Talavera aus Grafenhausen, die frische Zubereitung des Rindergeschnetzelten "Lomo saltado", gleichzeitig als einzige Schwachstelle. Der große Andrang konnte nur mit langen Wartezeiten erfüllt werden. Dafür wurden die Genießer aber mit bestem Geschmack belohnt. Schnell ging es dagegen bei den anderen, bereits vorbereiteten Spezialitäten und dem peruanischen Nationalgetränk Pisco Sour, bei dem Alkohol mit Limettensaft, Eis und Eiweiß schaumig aufgemixt und mit einer Prise Zimt verfeinert wird.

Für Marktatmosphäre sorgten die Informations- und Verkaufsstände mit landestypischen Waren. Zum Angebot zählten Silberschmuck, Accessoires, fair gehandelter Kaffee und Schokolade, aber auch Reisen und die häufig als Superfood bezeichneten Getreidealternativen Quinoa, Chia und Amarant.

Nach den Vorführungen war noch lange nicht Schluss. Ausgelassen tanzten die Besucher vor der Bühne, bevor DJ El Tigre den Ausdauerndsten zu vorgerückter Stunde in der ehemaligen Klosterkirche mit Salsa-Klängen einheizte.

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