Von Benjamin BreitmaierNagold-Emmingen. Landstreicher, verschwundene Ehemänner und trauernde Frauen – das ist der Stoff aus dem das neue Stück des Emminger Dörflestheater gestrickt ist.

"Jedes Jahr muss man etwas anders machen", sagt Regiesseur Joachim Müller. "Dieses Jahr haben wir ein Stück aus dem bayrischen genommen und es in die schwäbische Mundart übersetzt". Seit drei Monaten Proben die Schauspieler schon das Stück und das dreimal die Woche. Als besondere Herausforderung beschreibt der Regiesseur die Kulisse eines Wirtshauses, welche die Theatergruppe möglichst authentisch auf der Bühne nachempfinden will.

Wenn es um die Schaupielerei geht kann der Reggiesseur mit einigen Jahren Erfahrung aufwarten: "Auf der Bühne ist die Körpersprache sehr wichtig, wenn jemand fröhlich ist, muss das auch noch die zwanzigste Reihe erkennen. Dabei darf man aber nicht die Natürlichkeit verlieren."

Vor 37 Jahren hat alles angefangen, damals noch mit rudimentärer Technik und kurzen Theaterstücken, seitdem hat sich bei der 15 Köpfe umfassenden Theatergruppe einiges getan. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann das im Januar bei der Premiere des neuen Stücks "Bommels verrückte Heimkehr" tun.

Die Premiere von "Bommels verrückte Heimkehr" findet am 18. Januar ab 19.30 Uhr in der Fritz Ziegler Halle in Emmingen statt. Es folgen Aufführungen am 19. Januar ebenfalls ab 19.30 Uhr und am Sonntag, 20. Januar ab 14 Uhr. Der Vorverkauf startet heute, 17. Dezember, um 18 Uhr im Bürgersaal Emmingen. Danach sind die Karten in der Volksbank Emmingen zu haben.