Mönchweiler (mhm). Groß war das Interesse auch in diesem Jahr an den angebotenen Weihnachtsbäumen im Mönchweiler Bauhof. Förster Peter Gapp und Mitarbeiter der Gemeinde Mönchweiler hatten sich auf den Ansturm der Käufer bestens vorbereitet und brachten die meisten Bäume an den Mann oder die Frau. Eine Fichte oder eine der wenigen Tannen zu kaufen ist jedoch nicht der einzige Grund, diesen schon traditionellen Termin wahrzunehmen. Dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Mitarbeiter der Gemeinde werden Erlöse aus der Bewirtung an die Kinderkrebshilfe nach Freiburg weitergeleitet.

Seit der Einweihung des Bauhofs 1996 findet der Weihnachtsbaumverkauf schon an dieser Stelle statt – doch die Tradition ist weit älter. So erinnern sich die "älteren Semester" unter den Mönchweiler Bürgern noch gut daran, dass man schon als Kind mit Vater oder Mutter den Weihnachtsbaum erwerben konnte. "Am Anfang ist man mit dem Schlitten in den Wald gelaufen – dort haben Waldarbeiter die Bäume verkauft", erinnert sich zum Beispiel Emil Kühnle an seine Kindheit. Später wurden dann die Verkaufsstationen in den Ort verlegt – einige Jahre wurden die Bäume an der Alemannenhalle verkauft, bevor man dann in den Bauhof wechselte.

Damals entstand auch die Idee der Bewirtung, um Spenden für die Kinderkrebsklinik zu sammeln – ein großes Anliegen des damaligen Bürgermeisters der Gemeinde, Gerhard Dietz. Diese Tradition hat sich bis in die heutige Zeit gehalten.