Meßstetten Blick in Handwerk und technische Berufe

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Die Praktikantin Vanessa Pönisch durfte im Cockpit eines Awacs-Aufklärungsflugzeugs auf dem Nato-Flugplatz in Geilenkirchen Platz nehmen. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Zehntklässler des Meßstetter Gymnasiums haben verschiedene Facetten der Berufswelt kennengelernt. Am Gymnasium fand die einwöchige Berufs- und Studienorientierung der allgemein bildendenden Gymnasien statt, kurz Bogy-Praktikum genannt.

Meßstetten. Für diese Praktikumswoche suchten sich die Schüler der beiden zehnten Klassen Praktikumsplätze. Die überwiegende Mehrheit orientierte sich in Meßstetten und seinen Teilorten, im Raum Albstadt oder in benachbarten Landkreisen. Einige Schüler wagten jedoch auch den Sprung über die Region hinaus – beispielsweise nach Stuttgart, Karlsruhe und nach Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen.

Insgesamt "arbeiteten" die Zehntklässler in Betrieben und Einrichtungen verschiedener Art mit. Beliebte Ziele waren die Firmen Groz-Beckert, Interstuhl sowie die Bundeswehr in Stetten am kalten Markt. Insgesamt wurden medizinische, soziale und pädagogische Einrichtungen ebenso häufig nachgefragt wie Beratungsagenturen und Verwaltungen. Von der "klassischen" Handwerkstätigkeit bis zum "Hightech"-Studienberuf gewannen die Praktikanten somit detaillierte Einblicke in einen möglichen Berufsalltag ihrer Zukunft.

Ein persönlicher Betreuer begleitet jeweils die Jugendlichen

Bevor sich die Oberstufenschüler in Eigenregie auf "Jobsuche" machten und ihr Praktikum antraten, bereitete sie ihr Fachlehrer und Praktikumsbeauftragter Markus Haug im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts gezielt auf diese "Schnupperwoche" vor. Wichtiger Bestandteil des Bogy-Konzepts am Gymnasium Meßstetten ist dabei, dass den Schülern für die Praktikumswoche ein persönlicher Betreuer aus dem Kollegium zugeteilt wird. Diese schulische Kontaktperson, die den Praktikanten aus dem Fachunterricht kennt, besucht ihn in der Regel auch vor Ort und kommt dabei mit den betrieblichen Ansprechpartnern, Ausbildern und Personalchefs direkt in Kontakt, was gerade bei der Nachbesprechung der Praktikumswoche dem Schüler rückgemeldet wird und in die Auswertung mit einfließt.

Da nun die Erkundungswoche absolviert wurde, werden die Schüler in den nächsten Wochen einen ausführlichen Praktikumsbericht verfassen, in dem sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen kritisch reflektieren, denn so eröffnet das "Hineinschnuppern" den Schülern die Chance, sich auf ein späteres Berufsleben gezielt vorzubereiten.

Den vorläufigen Abschluss der Berufsorientierung in Klasse zehn stellt dann ein Assessment Center dar, bei dem externe Referenten eine spezielle Vorbereitung für betriebliche Personalauswahlverfahren vornehmen werden.

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