Meßstetten Besonderes zwischen Rock und Stubenmusik

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Mit einfühlsamen Liedbeiträgen hat der Männergesangverein das gemeinsame Weihnachtskonzert bereichert. Fotos: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Werner Lissy

Das Weihnachtskonzert, zu dem Musikverein und Gesangverein Meßstetten eingeladen hatten, stimmte die Besucher mit Musik- und Gesangsstücken auf das Christfest ein.

Meßstetten. Wenn auch der Schnee und die winterliche Atmosphäre durch die milden Temperaturen fehlten, so hatten die Zuhörer in der voll besetzten Festhalle beim Konzert des Musik- und des Gesangvereins Meßstetten doch festliche Laune: Die Musiker hatten es sich auf die Fahne geschrieben, das Publikum vom Alltags- und Vorweihnachtsstress abzulenken.

Das gelang ihnen mit dem ersten Hörgenuss "La Storia" in beeindruckender Weise. Die einzelnen Register erklangen in feiner Abstimmung abwechselnd, um sich am Ende zu einem voluminösen Klangkörper zu vereinigen.

Der Männergesangverein sang unter der Leitung des Dirigenten Rolf Griese, nachdem Moderator Gernot Wilken eine Geschichte, wie die Tiere das Weihnachtsfest erleben, vorgetragen hatte, das besinnliche Lied "Es ist für uns eine Zeit angekommen". Im weiteren Verlauf erklang "Die Rose". Brausenden Beifall gab es für den Tenorsolisten Herbert Hennig beim Lied "Wenn ich ein Glöcklein wär", und mit "White Christmas" in englischer Sprache verabschiedete sich der Chor danach. Witzig kündete Samuel Fetzer die Musikstücke der Jugendkapelle an, die unter der Leitung von Samy Hadwany mit dem Medley "Great Movie Adventures" beschwingt loslegte. Den irischen Tanz mit "The Lord of the Dance", bei dem der Rhythmus die Besucher ebenso wie bei "Rock Around The Clock" zum Fingerschnipsen und Mitklatschen animierte, trugen die Jungmusikanten gekonnt vor.

In die urigen Berghütten der Alpen entführte die Meßstetter Stubenmusik. Dirigent Andreas Bott am Kontrabass, Hans Dannecker mit Gitarre und Inge Dannecker am Keyboard und Gesang erfreuten mit einem Medley, bei dem sie die alten Weihnachtslieder wie vor 100 Jahren sangen. Dazu durften die Gäste bei "Leise rieselt der Schnee", "Süßer die Glocken nie klingen" und "Aber heidschi bumbeitschi" mitsingen. "Ein Fest des Friedens" war eine wunderbare Abrundung.

"D’Urige", eine in abwechselnder Besetzung musizierende Gruppe, sang "Alle Jahre wieder" und stimmte "Oh du Fröhliche" an. Auch den "Andachtsjodler" spielte die Gruppe.

Von großen und von kleinen Geschenken

Von kleinen und großen Geschenken sprach Moderator Michael Schlecht, der auf informative Art und humorvoll durch das Programm der aktiven Musikkapelle führte, womit er auf das Stück "Maly Darek", also kleines Geschenk, überleitete.

Nach der Pause ging es mit vier bekannten Titeln der Rock- und Blueslegende Joe Cocker schwungvoll in den zweiten Teil des Konzerts, das die Musikkapelle mit dem Stück "Camille" beendete, bei dem Jochen Weier souverän als Trompetensolist wirkte, wofür er von den begeisterten Zuhörern brausenden Applaus erntete. Das Gegengeschenk war die Zugabe "Stille Nacht" – zusammen mit dem Männerchor und den Besuchern gespielt und gesungen.

Ein Dankeschön ging an die Kinder der Flötengruppe, die unter der Leitung von Stefanie Wochner und Evelyne Weier die Besucher im Foyer mit weihnachtlichen Weisen empfangen hatten. Auf das Verteilen von Geschenken verzichteten die Verantwortlichen, weil das Geld in der Jugendausbildung eine bessere Verwendung finde, sagte Michael Weier.

  
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