Von Karl Schwager

Jungingen. Der einstige Hagenstall der Gemeinde Jungingen war am Samstag erneut Schauplatz des kleinen Weihnachtsmarkts der IGNUK.

Den Erlös wollen die Killertäler Umweltschützer um ihren Vorsitzenden Roland Bosch für ihre Naturschutz-Projekte verwenden.

Die wohlig beheizte und stimmungsvoll herausgeputzte Stallung lockte nicht nur die Käufer der Weihnachtsbäume, die in der Scheune ne­benan, angepriesen wurden, zum geselligen Verweilen bei einem Glas Punsch, Glühwein, Bratwurst vom Grill oder süßen Waffeln. Bereits einige Zeit vor Toresschluss sei von den zum Verzehr bereit gestellten Delikatessen nichts mehr übrig geblieben, freute sich Bosch am Nachmittag, blickte aber leicht resigniert auf die nach wie vor nicht verkauften Marmeladen- und Honigtöpfchen und die zahlreichen dekorativen Fläschchen mit hochprozentige Getränken aus destilliertem Obst von den heimischen Streuobstwiesen.

Leider habe sich die Nachfrage für das weihnachtlich geprägte Warensortiment in Grenzen gehalten, sagte Bosch. Nur die Tüten mit selbst gebackenen Plätzchen seien gut weggegangen.