Horb a. N. KAB Nordstetten bekommt Lob für Verlässlichkeit

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Die KAB Nordstetten ehrte langjährige Mitglieder. Von links: Diakon Klaus Konrad, Rüdiger Vitt, Gerhard Lenz und Manfred Eger. Es fehlen Christoph Kopiniok, Günter Bossert und Lore Kupferschmid. Foto: Tischbein Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marion Tischbein

Horb-Nordstetten. Für das Leitungsteam der KAB Nordstetten, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, übernahm Diakon Klaus Konrad –­ schon seit zehn Jahren Präses der KAB – die Begrüßung und die Leitung der Hauptversammlung. In seinem Grußwort ging er auf die Situation der katholischen Kirche und der KAB ein.

Papst Franziskus habe schon oft mit seinem unkonventionellen Auftreten überrascht, auch mit Worten der Schelte hinsichtlich der verkrusteten Strukturen in der Kirche, sagte Konrad. Seit fast 1000 Jahren hatte es dieser Tage zum ersten Mal ein Treffen des Papstes mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill gegeben. 50 Jahre nach Beendigung des Konzils habe sich die Kirche geöffnet und die Zeichen der Zeit wahrgenommen, so Konrad. Für die KAB als christlichem Sozialverband, sah er darin eine große Aufforderung zu christlichem Handeln nach ihrem Dreischritt-Prinzip: Sehen – Urteilen – Handeln. Der Präses betonte: "Ein Christentum ohne Liebe und Barmherzigkeit gibt es nicht."

Heute sei die KAB gefordert, zusätzlich zur sozialen Ungerechtigkeit auch das Thema Flüchtlinge und Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt anzupacken. "Barmherzigkeit macht uns zu einer Kirche in der Welt und für die Welt und wenn wir daran arbeiten, ist es ein Segen für die Menschheit", schloss Konrad. Schriftführerin Marlene Bok berichtete über die Vielzahl der Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres.

Zum achten Mal sammelte die KAB die Christbäume ein, mit dem Osterkerzenverkauf wurde die Arbeit der KAB in Uganda unterstützt und ebenfalls schon zum achten Mal lud die KAB am Palmsonntag zum Fastenessen ein. Bei der 36-Stunden-Aktion für soziale Gerechtigkeit, deren Erlös ebenfalls für soziale Zwecke verwendet wird, wurden knapp zwei Tonnen Äpfel aufgelesen und zu Apfelsaft verarbeitet. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz bei der Kärntenfahrt des Bezirks Reutlingen/Horb zum Ossiacher See oder dem Grillfest auf dem Taberwasen mit Andacht und Segnung der Fahrzeuge. Das Jahr endete mit dem Seniorennachmittag am zweiten Advent und dem Lichtstubenabend bei Glühwein und Weihnachtsgebäck mit der Zithergruppe aus Bergfelden.

Der Kassenbericht von Walter Backa zeigte, dass man gut gewirtschaftet hatte. Die Bilanz ergab einen Überschuss. So war die Entlastung durch Ortsvorsteherin Edith Barth Formsache. Edith Barth hob die jahrzehntelange Verlässlichkeit der KAB hervor. Sie sei in der ARGE ein ausgleichendes Element und stets bereit, sich einzubringen. Pater Jennis Thomas meinte in Bezug auf den Namen "Katholische Arbeitnehmerbewegung" er hoffe, dass die KAB auch etwas in den Herzen und mit Liebe bewege.

Zu wählen waren in diesem Jahr die Ausschussmitglieder. Einstimmig gewählt wurden: Irene Backa, Eckhard Deflize, Ulrike Kienzle, Franziska Lutz, Ingrid Raible, und Erna Platz sowie die Kassenprüfer Stefan Moritz und Albrecht Weinstein.

Für 15 Jahre Mitgliedschaft in der KAB ehrte Präses Diakon Klaus Konrad Rüdiger Vitt und Christoph Kopiniok mit einer Urkunde in dankbarer Anerkennung ihrer Leistungen für den Sozialverband.

Günter Bossert wurde für 25 Jahre geehrt. 40 Jahre halten Manfred Eger und Gerhard Lenz der KAB schon die Treue. Ihnen überreichte Konrad zur Urkunde noch eine Ehrennadel.

Leider konnten an diesem Abend einige der zu Ehrenden nicht anwesend sein. So auch Lore Kupferschmid, die für 50 Jahre Mitgliedschaft in der KAB geehrt wird.

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