Von Karl Stauß

Horb-Altheim. Bei der Weihnachtsfeier des Holzwerkes Dölker konnte zum Jahresabschluss eine positive Bilanz gezogen werden. Die lange Kälteperiode zu Beginn des Jahres und hohe Materialkosten, die auf dem Markt nur bedingt umzusetzen waren, machten dem Unternehmen zu schaffen. Doch trotz aller Turbulenzen konnte Geschäftsführer Günther Kläger über ein positives Jahresergebnis berichten.

Herausforderungen kommen auch im nächsten Jahr

Der Familienbetrieb mit einer Ausbildungsquote von zehn Prozent stehe auf gesunden Füßen. Der Geschäftsführer betonte, dass das gute Jahresergebnis nur Dank der Bemühungen, dem Engagement, der Loyalität und des Vertrauens eines jeden Mitarbeiters in diesen wirtschaftlich stürmischen Zeiten erreicht werden konnte. In der Dölker-Familie stehe der Mensch im Vordergrund allen Handelns. Vor den 60 Anwesenden machte der Geschäftsführer aber auch deutlich, dass auf das Unternehmen auch in Zukunft Herausforderungen zukommen werden. Hierbei verwies er auf die unsichere nationale und internationale Wirtschaftslage, die nicht vorhersehbaren Veränderungen auf den Märkten und den härter werdenden Wettbewerb.

Auch sehe man durch die Ausweisung eines Nationalparks vor der Haustüre eine gewisse Problematik in der regionalen Rohstoffversorgung und möglicherweise auch für die Arbeitsplätze im gesamten Holzgewerbe.

Trotz der schwer abzugebenden Prognosen für das nächste Jahr blicke die Firma Dölker optimistisch in die Zukunft. Ein Hauptaugenmerk werde man 2013 auf weitere Effizienzsteigerung legen. Im Anschluss ehrte Geschäftsführer Paul Dölker drei Mitarbeiter des Familienunternehmens für langjährige Betriebszugehörigkeit.

Andrea Blöchle blickt auf die zehnjährige, Bettina Dettling auf 20-jährige und Mahmut Öztürk auf 25-jährige Betriebszugehörigkeit zurück. Auch Auszubildende wurden willkommen geheißen. Natürlich durfte auch der Nikolaus auf der Weihnachtsfeier nicht fehlen, der in seiner gewohnt humorvollen und schonungslosen Art diverse Vorkommnisse des vergangenen Jahres kommentierte, was für große Heiterkeit sorgte.