Hardt Bruker-Spaleck fertigt jetzt in Hardt

Von

Johannes Fritsche

Den 60. Geburtstag des Vorsitzenden der Geschäftsführung Udo Schnell feierte Kern-Liebers gestern mit einem Empfang in den neuen Produktionshallen der Firma Bruker-Spaleck GmbH in Hardt.

Hardt. Über die Jahreswende war das seit 2005 zur Kern-Liebers Gruppe gehörende Unternehmen komplett von der Berneckstraße in Schramberg in die Weilerstraße in Hardt umgezogen. Am Mittwochvormittag konnten die Mitgesellschafter der Familien Steim und Drosten sowie die geladenen Mitarbeiter der Kern-Liebers Gruppe nicht nur den runden Geburtstag des Chefs, sondern auch den Produktionsstart im neuen großen Anbau feiern.

Steim: Geschäftsführer lässt in ganzen Stadt aufräumen

"Mit 60 hat man viel erarbeitet und auch viel erreicht, man kann stolz zurückblicken, aber auch gleich wieder nach vorne, weil es noch viel zu tun gibt und man noch gebraucht wird", erklärte der Kern-Liebers-Verwaltungsratsvorsitzende Hans-Jochem Steim, als er auch im Namen aller anderen anwesenden Gesellschafter die Glückwünsche an Schnell übermittelte. In Schramberg lasse Schnell ja nicht nur bei Kern-Liebers arbeiten, sondern "in einer sehr charmanten, aber eindeutigen Weise" in der ganzen Stadt aufräumen.

Auch Hardts Bürgermeister Herbert Halder gratulierte Schnell im Namen seiner Gemeinde. "Ich freu mich schon auf die konstruktive Kritik", meinte Halder. Vor allem freue­ ihn aber die Verlegung der Produktion in seine Gemeinde, auch wenn in Schramberg nicht alle diese Freude teilten. Aber: "Hauptsache ist doch, dass das Werk in der Raumschaft bleibt".

Schnell, der an seinem Ehrentag von seiner Frau Anke-Dominique und seinem Sohn Philipp Karl begleitet wurde, dankte nicht nur für die Glückwünsche. Er wies auch darauf hin, dass nach einer stattlichen Reihe von Einweihungen im Ausland die heutige zeige: "Auch im Schwarzwald kann man wettbewerbsfähig produzieren".

Walter Bruker als Gründer der Firma Bruker gab einen Überblick über die Firmengeschichte. Und Geschäftsführerin Susanne Bruker berichtete in einer Präsentation über die Baufortschritte und den reibungslos verlaufenen Umzug Mitte Dezember. Zehn der 34 Millionen Euro Jahresumsatz würden in Zukunft in Hardt erwirtschaftet. 50 der insgesamt 155 Mitarbeiter hätten jetzt hier ihren Arbeitsplatz und produzierten auf Anlagen aus eigenem Maschinenbau kundenspezifische Flachdrähte. 15 Tonne Kupfer pro Woche würden verarbeitet, gleichzeitig würde Aluminium als Rohstoff wichtiger.

"Von den Kosten her gesehen, ist die Produktion hier inzwischen auch mit dem Standort China wettbewerbsfähig", berichtete Susanne Bruker bei der anschließenden Betriebsbesichtigung. Die bisherigen Betriebsgebäude in der Berneckstraße 72 übernimmt die Fichter Gewerbe und Industriebau GmbH, die auch den Neubau in Hardt voll im Zeitplan liegend errichtet hatte.

Geschenke sollten die Gäste übrigens keine mitbringen, sondern eine Spende für die Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn tätigen. Ein Sparschwein stand dafür bereit. Die Firma Kern-Liebers wird die Spendensumme verdoppeln. Über ein Geschenk des Marktes freute sich Udo Schnell besonders: "Dass wir die heutige Einweihung mit Rückenwind aus gut gehenden Geschäften aus dem Bereich Fotovoltaik und Flachleiter für die Autoindustrie feiern können".

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