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Hardt Besonderer Spirit von Anfang an

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Der biblische Stoff ist voller überraschender Momente. Foto: Anton Foto: Schwarzwälder-Bote

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Die Begeisterung war überwältigend beim Adonia-Musical "Josef" in der proppevollen Arthur-Bantle-Halle. Es war die erste Aufführung der Frühjahrstournee dieses Adonia-Chores nach vier intensiven Probetagen im Musical-Camp in Balingen.

Hardt. Doch gleichzeitig starteten noch 36 weitere Projektchöre ihre Tournee in anderen Gebieten Deutschlands, wo insgesamt 148 Aufführungen geplant sind. Unter den Besuchern waren alle Generationen vertreten, neben den Einheimischen auch viele Auswärtige.

Unter den circa 70 Mitwirkenden des Adonia Teens-Chors befanden sich auch drei Sängerinnen aus Hardt, deren Eltern sich mit vielen freiwilligen Helfern bei dieser Veranstaltung beider Kirchengemeinden stark engagiert hatten, denn für die Übernachtung der Akteure und ihrer Betreuer mussten viele Gastfamilien gefunden werden. Den besonderen Spirit der "Adonia Familie" spürten die Zuschauer vom ersten Moment an. Begrüßt von den Müttern der drei Hardter Sängerinnen, erlebten sie in diesem Musical das bewegende Schicksal des biblischen Josef, der, verkauft von seinen eigenen Brüdern und verleumdet und verhaftet in Ägypten, von Gott wieder ganz nach oben geführt wird und zum Schluss die Hand zur Versöhnung ausstreckt.

Schon der biblische Stoff war voller überraschender Momente, doch was der Texter und Komponist Markus Heusser in den Szenen mit jugendgemäßen Dialogen, mitreißenden Songs für Chor und Solo, großartigen Einsätzen der Live-Band gemacht hatte, war meisterhaft.

Zwei Erzählerinnen in Weiß schufen den Rahmen, die zehn Brüder erschienen in Jeans und Kapuzenjacken. Sie verstanden es hervorragend, Spott und Häme, Neid und Hass auf den bevorzugten Bruder und die Bitterkeit der ungerechten Behandlung durch den Vater zum Ausdruck zu bringen.

Der Chor in Adonia-Shirts, energievoll und motivierend, aber mit sparsamer Dirigierbewegung geleitet von einer Team-Mitarbeiterin, verstärkte den emotionalen Ausdruck durch seine treffsicheren Songs, die auch durch Gestik und Tanzbewegung, Beleuchtung und Symbole unterstützt wurden. So leuchteten beim Lied "Träume" Sonne, Mond und Sterne auf und Schwarzlichteffekte demonstrierten die bunte Festesfreude nach der Versöhnung der Brüder. Sehr professionell zeigte sich auch die Tanzgruppe. Besonders gespannt war das Publikum auf den Hauptdarsteller Josef, der, je nach Lebenssituation, in verschiedener Kostümierung auftrat. Durch seine Vielseitigkeit konnte er in allen Rollen überzeugen.

Die Dialoge waren durchaus auch gegenwartstauglich, so etwa, wenn gesagt wurde: "Dieser Josef, ein Ausländer und dazu noch erfolgreich. Das ist mal ein Beispiel für gelungene Integration". Ein besonders gelungener Trick, der auch den Humor nicht vermissen ließ, war, Josef in Ägypten gegenüber seinen hebräischen Brüdern in englischer Sprache auftreten zu lassen. Obwohl Vater Jakob die zentrale Figur war, waren die Szenen so angelegt, dass er nie persönlich auftrat. Sehr imposant wurde auch der Pharao dargestellt. Die Frau des Potiphar erschien in dreifacher Gestalt als Inbegriff der Falschheit und Verführungskunst. Noch tiefer berührte die Versöhnungsszene am Ende des Musicals.

Auch dieses Musical zeigte einmal mehr, wie sehr die Adonia-Projekte Jugendliche fordern und fördern, in ihrem Glauben, in ihren kreativen und musikalischen Fähigkeiten und in ihrer Persönlichkeit. Der tosende Beifall der hingerissenen Zuschauer hielt minutenlang an.

 
 
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