Die Rückkehr in die 1. Handball-Bundesliga nimmt für den Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten nach dem 32:25-Heimsieg über TuSEM Essen allmählich konkrete Formen an.

Nach dem Erfolg am Samstagabend über den Altmeister benötigt das Team von Trainer Jens Bürkle angesichts des guten Torverhältnisses eigentlich nur noch zwei Punkte, um den Aufstieg praktisch perfekt zu machen, drei, um auch theoretisch auf der sicheren Seite zu sein – und zwar unabhängig von den Ergebnissen, die die drei noch verblieben Konkurrenten HSG Nordhorn-Lingen, HSC 2000 Coburg und ASV Hamm-Westfalen abliefern. Dabei stehen sich Coburg und Hamm am kommenden Samstag im direkten Duell gegenüber.

"Ich glaube es ist nicht vermessen, wenn man da schon zum Aufstieg gratuliert, auch wenn die beiden Kollegen neben mir das wahrscheinlich noch nicht annehmen werden", sagte Essens Trainer Jaron Siewert bei der Pressekonferenz nach der Partie und blickte zu Jens Bürkle und HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel hinüber. Und natürlich ignorierten sie die Glückwünsche – schließlich ist für die Schwaben in einer Liga, die nahezu wöchentlich mit Überraschungen aufwartet noch nichts in trockenen Tüchern. Und in den drei noch verbleibenden Partien bekommt es der HBW nur noch mit Mannschaften zu tun, für die es im Rennen um den Klassenerhalt noch um alles geht.

EHV Aue (A) TSV Bayer Dormagen (H) Wilhelmshavener HV (A)

Hier gibt es unser Video:

Restprogramm der Top 4

DAS RESTPROGRAMM DER TOP-VIER

1. HBW Balingen-Weilstetten (55:15 Punkte, 1015:818 Tore)

TV Emsdetten (A) VfL Eintracht Hagen (H) TV Großwallstadt (A)

2. HSG Nordhorn-Lingen (54:16 Punkte, 998:866 Tore)

EHV Aue (A) TSV Bayer Dormagen (H) Wilhelmshavener HV (A)

3. HSC 2000 Coburg (51:19 Punkte, 996:900 Tore)

ASV Hamm-Westfalen (H) TuS N-Lübbecke (A) Dessau-Roßlauer HV (H)

4. ASV Hamm-Westfalen (49:21 Punkte, 930:868 Tore)

HSC 2000 Coburg (A) TuSEM Essen (H) VfL Lübeck-Schwartau (A)