Haigerloch-Gruol. (aro) "Bühne frei" für ein bunt gemischtes Programm hieß es am Samstag beim Fasnetsball des Gruoler Narrenvereins. Heuer stand er unter dem Motto "Kreaturen der Finsternis".

Nach dem Narrenchef Rainer Schullian viele Narren im Löwensaal zum Ball begrüßt hatte, begleitete Moderator Bertram Schullian das Publikum durch den Abend.

Der Marschtanz der Gruoler Gardemädchen eröffnete den Abend. Hier trat eine Mischung aus Juniorinnen- und großer Garde an. Sichtlich Spaß bei ihrer Vorstellung hatte auch die Mini-Garde mit ihrem Showtanz "Maulwurf Bodo baggert bis die Erde bebt", den die Trainerinnen Vicky Edbauer, Nicole Knöll und Julia Henle mit den Mädchen einstudiert hatten. Ein Stern am Gardehimmel – nicht nur am Samstag in Gruol –, war die Juniorgarde mit ihrem Auftritt "Bunte Luftballons gebt acht, denn die Nadel hat die Macht". Die 19 Tänzerinnen, trainiert von Jessica und Vanessa Lehmann, hatten sich in dieser Fasnetsaison schon beim Preistanz in Stetten und Rangendingen jeweils auf den ersten Platz getanzt.

Zwischendurch gab es viel Musik von der Partyband "Alles Roger" und den "Schdonza-Bätscher", die in großartiger Manier einheizten und alle in beste Fasnetsstimmung brachten. Wolfram Gmirek belustigte das Publikum mit seinem Flecka-Gschwätz. Er plauderte mal wieder über allerlei Missgeschicke der Gruoler, angefangen vom Gipsbein, über verlorene Äpfel, einen in den Kanal geplumpsten Bagger bis hin zu einer abhanden gekommenen Sau.

Ein weiterer Programmpunkt war die Kostümprämierung. Drei Jurorinnen, Trainerinnen der Gruoler Garden, wählten aus dem Publikum die drei bestkostümierten Ballbesucher aus. Platz eins ging an Teufelin Martina Bürkle. "Skeletor" Tommy Flaiz wurde mit Platz zwei ausgezeichnet und den dritten Rang belegte Nina Hasenplatz als geflügeltes Fabelwesen. Ihren großen Auftritt als "Die drei Tenöre" hatten Matthias Flaiz, Steffen Pfeffer und Daniel Simen.

Als tanzende Teetassen präsentierte sich schließlich die große Garde, die von Carolin Wyland, Tanja Strobel und Franziska Pfister betreut wird, vor dem Finale, bei dem sich nochmals alle Showgruppen und Akteure gemeinsam auf der Bühne einfanden. Die Stimmung im Löwensaal beim überwiegend jungen Publikum war toll, der Saal war voll.