Haigerloch-Owingen - Die Fasnet kann kommen: Beim Showtanz des Owinger Narrenvereins gab es für die Darbietungen auf der Bühne immer wieder Beifallsstürme.

Fast schon eine kleine Tradition: Am Vorabend des Volkstrauertages gibt es in Owingen den ersten Vorgeschmack auf die Fasnet. Dann nämlich, wenn Showtanzgruppen und Tanzgarden sich ein Stelldichein geben und ihre über Monate hinweg einstudierten neuen Choreographien vorstellen. Und auch diesen Samstag gab es in der Eyachtalhalle wieder alles zu sehen, was Showtanz ausmacht: Rasante Tanzchoreographien, waghalsige Hebefiguren und fantasievolle Kostüme.

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Los ging es mit der Tanzgarde der Narrenzunft Frommern. Passend zum Motto des Films "Biss zum Morgengrauen" entführten die Tänzerinnen in die populäre Welt der coolen jungen Vampire wie Kristen Stewart, Taylor Lautner und Robert Pattinson. Mit viel schauspielerischem Talent tendierte dieser Auftritt in Richtung Theater oder Musical. Danach führte die Showtanzgruppe aus Mühlheim/Renfrizhausen erstmals ihren futuristischen Tanz "Die Welt von oben betrachtet" vor einem mit Lichterketten funkelnden Bühnenhintergrund auf. Sogar eine kleine Rakete wurde gezündet und Planetenattrappen ins Publikum geworfen.

Die Garde der Butzenzunft Hirrlingen hatte "Schule für Anfänger – Die pure Eskalation" als Motto ausgewählt. Die Akteure zeigten zunächst in spießiger Schuluniform ihr Können, um dann in frechen, bunten Klamotten zu Hits wie "99 Luftballons" umherzutoben. Das Motto der "Tanzgott-Anbeter" der Original Hirrlinger Schlosshexen lautete "In Memory", und im Mittelpunkt standen hier hauptsächlich tänzerischen Einlagen zu alter Rock’n’Roll-Musik. Beim Auftritt des Spandalenballetts aus Geislingen unter dem Motto "Monsterschreck – Ich lach mich tot" tanzten lauter lustige Monster auf der Bühne und glänzten mit akrobatischen Einlagen. In den Pausen tanzten die Showtanzbesucher zur Musik von "DJ C"

Bereits am Nachmittag hatten sieben junge Garden Gelegenheit, in der Eyachtalhalle ihr Können unter Beweis zu stellen, darunter die Minigarde und die Juniorgarde aus Stetten, die sich als "Eintagsfliegen" präsentierten und sich wunderten "Was nicht alles in der Zeitung steht".