Furtwangen Erlesenes Programm lässt keine Wünsche offen

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Unter Leitung von Uta Borho bietet das SHO ein breites Spektrum an Akkordeon-Musik. Fotos: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote

Furtwangen. Triumphe feierte das Schwarzwald-Harmonika-Orchester (SHO) beim Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Cyriak. Ein erlesenes Programm lockte unzählige Besucher an, die herzlich durch Pfarrer Paul Demmelmaier und die Vorsitzende Brigitte Sauerburger begrüßt wurden.

Jugendensemble beginnt mit einem feierlichen Andante

Als das mit Publikum gesungene "Herr deine Liebe" verklang, war man sich einig, dass man ein ansprechendes Konzert von Jugendensemble, einem Flötentrio und des SHO erlebt hatte.

Das Jugendensemble begann mit Hermann Illenbergers feierlich-ruhigem "Andante religioso", gefolgt von einem unbeschwerten "Menuett" von Bach und der Bearbeitung von Beethovens klangvoller "Freude schöner Götterfunken".

Pia Kienzler, Julia Heitzmann und Uta Borho begeistern

Eine neue Formation ist ein Blockflöten-Trio mit Pia Kienzler, Julia Heitzmann und Uta Borho. Äußerst apart gestalteten sie mit Piccolo-, Sopran- und Altblockflöte das "Très Viste" von Georg Philipp Telemann, zwei Sätze aus "Les Tambourins" von Francois Couperin und eine mehrgliedrige "Gavotte" von Bach. Alle drei Werke wurden klangschön, dynamisch und rhythmisch gekonnt mit passenden Tempi deckungsgleich musiziert.

Ein gewichtiges Werk ist die h-Moll-Suite BWV 1067 des Thomaskantors. Ohne Ouvertüre bot das Hauptorchester des SHO mit Pauken unter Leitung von Uta Borho eine gelungene gekürzte Satzfolge: In passender Lautstärke erklangen das Rondeau, recht flüssig die Sarabande, transparent die beiden Bourrees, vielschichtig die Polonaise, höfisch das Menuett und voll Lebendigkeit die bekannte "Badinerie".

Zu einem besonderen Leckerbissen trug Pia Kienzler mit dem Konzert für Altblockflöte und Orchester von Fritz Pilsl bei. Etwas mehr Zurückhaltung des Orchesters hätte gut getan. Die Flötistin gefiel mit gepflegtem, dunklen Ton, Vorschlägen, Legati, Staccati und Ornamentik.

Pauken und Drumset verfehlen ihre Wirkung bei Filmmusik nicht

Bombastische Filmmusik wurde mit "The Exodus Song" (Ernest Gold) geboten und bestens kam Webbers Musik zu "Jesus Christ Superstar" an. Pauken und Drumset verfehlten ihre Wirkung nicht. Zum Schluss feierte Dominik Spale sein Debüt als Dirigent. Der Nachwuchsmusiker machte eine gute Figur bei der expressiven "Highland Cathedral" und erhielt viel Applaus.

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