(kf). Stark verunsichert durch ein Schiedsrichtergespann, das beim Zuspiel ganz rigoros technische Fehler ahndete, verloren die Volleyball-Damen des TSV Freudenstadt ab dem zweiten Satz die Contenance und mussten im letzten Vorrundenspiel der A-Klasse der Heimmannschaft Renninger SC bei der 1:3 (25:22, 13:25, 17:25, 19:25)-Niederlage die Punkte überlassen.

Dabei lieferten sie in Satz eins eine ausgezeichnete Leistung gegen einen ebenbürtigen Gegner ab, wobei vor allem Anna Marijanovic im Angriff mit harten Schlägen überzeugen konnte.

Dann aber folgte ein eklatanter Leistungseinbruch durch viele abgepfiffene Pässe, die am Nervenkostüm zehrten und eine hohe Satzniederlage verursachten. Trotz dieser Verunsicherungen erspielte sich die TSV-Truppe mit Coach Kurt Wiehler in Satz drei zunächst eine 6:1-Führung. Aber vor allem Fehler bei der Ballannahme der gezielten und harten Aufschläge der Renningerinnen ließen diesen Vorsprung schnell schmelzen und verhinderten ein druckvolles Angriffsspiel.

So ging auch der dritte Durchgang für die TSV-Damenmannschaft verloren, die sich aber noch einmal aufraffte um den Satzgleichstand und einen Tiebreak zu ermöglichen. Lange auf gleicher Leistungshöhe und gleichem Punktestand, waren dann aber in der Schlussphase einige Annahmepatzer entscheidend für einen erneuten Satzverlust, womit die 1:3-Niederlage endgültig besiegelt war.

"Es war mehr drin",so Trainer Wiehler, aber die größere Sicherheit in den Reihen des Renninger SC gab schließ- lich den Ausschlag für den letztlich verdienten Punktgewinn der Gastgeberinnen.

Mit 8:8 Punkten und auf Platz fünf geht es für die Freudenstädterinnen mit einem kleinen Polster nach einer Pause erst wieder am 13. Januar beim GSV Maichingen weiter in die schwierige Rückrunde mit dem Ziel, den Klassenerhalt zu realisieren. Das Hinspiel in Freudenstadt konnte dabei mit 3:1 gewonnen werden. TSV Freudenstadt: Nicole Abberger (Kapitän), Stefanie Abberger, Olesja Beck, Saskia Brandt, Martina Kallfaß, Imke Langrehr, Anna Marijanovic, Yeliz Tiryaki (Libera) und Kimberley Turner.