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Freudenstadt Protest gegen die Gebührenerhöhung

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Aquafitness ist beliebt. Doch gegen die Gebührenerhöhung unter anderem für Aquafitness-Kurse im Hallenbad in Wittlensweiler regt sich Protest seitens der Teilnehmer. Eine Petition wurde der Stadt bereits zugesandt. (Symbolfoto) Foto: ©  Robert Kneschke / Fotolia.com

Freudenstadt-Wittlensweiler - Gegen die Erhöhung der Gebühren im Hallenbad Wittlensweiler hat eine Gruppe von regelmäßigen Nutzern Protest eingelegt. Eine Unterschriftenliste ist der Stadt Freudenstadt bereits zugesandt worden.

Dabei geht es weniger um die Eintrittspreise, die ebenfalls vergangenes Jahr erhöht wurden, sondern um die Beckengebühren für eine private Schwimmschule. Diese stiegen um 200 Prozent von 20 auf 60 Euro pro Stunde. Dies nennt die Gruppe um Angela Kneißler, die Verfasserin des Protestschreibens, "sozial ungerecht". Die Gruppe setzt sich aus 13 Mitgliedern eines Aquaftiness-Kurses zusammen. Diese machten, so betont Angela Kneißler unserer Zeitung gegenüber, den Kurs nicht zum Spaß, sondern um ihre Gesundheit zu erhalten.

Mehreinnahmen von 20. 000 Euro

Die Teilnehmer hätten Probleme wie Bandscheibenvorfälle, Bewegungsmangel, Beschwerden durch einseitige Belastungen, andere seien zur Reha nach Krebs in dem Kurs. Sie seien auf das Becken angewiesen, dessen Boden abgesenkt werden kann, so Angela Kneißler. Denn dadurch seien die Bewegungen noch gelenkschonender. Einige nutzten das Angebot schon seit Jahren. Deswegen hätten sich die Teilnehmer auch zu dieser Petition entschieden, sagt Angela Kneißler. Dabei sei es ihnen verboten worden, die Unterschriftenliste bei Kursen im Schwimmbad selbst auszulegen, berichtet Angela Kneißler. Die Stadtwerke hätten mit Kündigung und Hausverbot für die Schwimmschule gedroht.

Ingrun Schütze, die Leiterin der privaten Schwimmschule, die seit 15 Jahren besteht, hatte berechnet, dass ihre Schule gut 10. 000 Euro der geplanten Mehreinnahmen des Bads von 20. 000 Euro im Jahr tragen müsse. Die Summe war bei der Gemeinderatssitzung im September genannt worden, bei der auch der Entschluss fiel. Sie sei froh, dass die Kunden bislang mitzögen, sagt Ingrun Schütze.

Sie bedauere, dass es keine wirklichen Verhandlungen gegeben habe, sei aber froh, dass die Erhöhung für sie immerhin nicht ab dem 1. Oktober, sondern ab dem 1. Januar gelte. Sie habe sich auch an Oberbürgermeister Julian Osswald gewandt, aber keine Antwort erhalten, sagt Schütze. Pro Woche ist ihre Schule sechseinhalb Stunden im Hallenbad. Eine Erhöhung sei zwar legitim, aber 200 Prozent auf einmal doch ein bisschen viel. Diese müsse sie auf Kursgebühren umlegen, das sei schlecht für die Konkurrenzfähigkeit.

Begründet wird diese Erhöhung bei den Stadtwerken, die auch für das Hallenbad zuständig sind, damit, dass es seit sieben Jahren keine Anpassung der Preise mehr gegeben habe, während Energie- und Personalkosten weiter gestiegen seien.

Auch für die Vereine steigt die Gebühr. Allerdings orientiert sich diese an den Zehnerkarten und steigt von 25 auf 30 Euro, sagt Christian Schebetka, Leiter Marketing/Kommunikation bei den Stadtwerken.

 
 
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