(ob). Eine deutliche 17:26-Niederlage mussten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn bei der HSG Sinzheim/Rastatt hinnehmen.

Die Mannschaft von Trainer Adelbert Boschert konnte nicht annähernd an die in der Vorwoche gegen die SG Dornstetten/Alpirsbach gezeigte Leistung, anknüpfen.Zu Beginn hielten die Schwarzwälderinnen das Spiel trotz schwachen Starts noch offen, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Die Truppe um Nicole Knödler spielte unverständlicherweise viel zu statisch und ohne Druck auf. Trotz fehlender Konsequenz im Abschluss und vielen Absprachefehlern in der Abwehr konnte man den Schaden bis zum Halbzeitpfiff, unter anderem durch einige schöne Rückraumtore von Jasmin Neisser, noch in Grenzen halten und ging nur mit einem knappen 9:10-Rückstand in die Pause.

Doch auch eine lautstarke Ansprache von Trainer Boschert brachte nicht die erhoffte Wirkung. Das Team war in der schummrig beleuchteten Halle einfach nicht wachzurütteln. Das Umstellen auf eine 6:0-Abwehr sollte diese stabilisieren, was zunächst auch zu gelingen schien, als man zum 10:10 ausgleichen konnte. Doch danach machten sich die Gäste das Leben erneut selbst schwer.

Die Abwehrumstellung verfehlte ihre Wirkung, da durch hektische Angriffsversuche mit einer Flut von Fehlpässen eine zwölfminütige, torlose Phase von Seiten der SG einsetzte, die wiederum sofort von den schnellen Gegnerinnen bestraft wurde. Diese kamen nun meist zu leichten Toren, bevor sich die SG-Abwehr überhaupt formieren konnte und zogen somit zum 15:10 davon.

In der 44. Minute kam zu allem Überfluss noch hinzu, dass Daniela Gaiser nach einem Foul beim Tempogegenstoß die direkte rote Karte erhielt, und die Heimmannschaft die Unterzahl zum 21:13 nutzte. Als auch noch Jasmin Wanke knapp zehn Minuten vor dem Spielende die rote Karte erhieltm war das Spiel gelaufen. SG Freudenstadt/Baiersbronn; Tor: Nathalie Wörner, Jessica Möhrle; Feld: Jasmin Wanke , Laura Springmann (1), Jasmin Neisser (8/2), Eva Guhl (2), Daniela Gaiser (1), Rebecca Obkircher, Nicole Knödler (1), Henriette Braun (3), Katja Günter (1).