Stuttgart - Während der Fastnachtszeit (21. Januar bis 12. Februar 2013) haben sich in Baden-Württemberg insgesamt 261 Verkehrsunfälle ereignet, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. 13 Unfälle haben sich unter dem Einfluss von Drogen ereignet. Wie das Innenministerium am Donnerstag in Stuttgart weiter mitteilte, ist bei diesen Unfällen eine Person getötet worden, 112 Personen wurden verletzt.

Im vergangenen Jahr habe es in der Fastnachtszeit 276 Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fahrern gegeben, 20 Fahrer hätten Drogen konsumiert. Dabei seien 103 Personen verletzt und drei getötet worden.

Die Polizei habe in diesem Jahr 605 Führerscheine einbehalten. Weitere 749 Fahrer müssten mit Geldbußen und Fahrverboten rechnen, weil sie unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden hätten. 18 Fahrer seien noch in der Probezeit gewesen und hätten trotzdem Alkohol konsumiert.

Im vergangenen Jahr sei der Führerschein von 620 Fahrzeuglenkern einbehalten worden, weitere 627 Fahrer hätten Geldbußen und Fahrverbote erhalten.

Die Zahl der Alkoholfahrten während der Fastnachtszeit habe sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verringert. Die konsequente Verkehrsüberwachung der Polizei sei daher weiterhin notwendig.

 
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