Eschbronn-Mariazell (lh). Im Zuge der Diskussion um die weitere Zukunft der Gemeinde Eschbronn nach dem Ende der Amtszeit von Bürgermeister Walter E. Ziegler in der jüngsten Gemeinderatssitzung um riss dieser die Situation anhand einiger Kennzahlen.

Die Gemeinde Eschbronn habe, so Ziegler, gemäß der Fortschreibung des statistischen Landesamts Ende Juni dieses Jahres 2066 Einwohner aufgewiesen und sei damit die zweitkleinste Gemeinde im Landkreis Rottweil.

Bei der Steuerkraftmesszahl liegt sie an 19. und damit an zweitletzter Stelle im Kreis, bei der Steuerkraftsumme belege man den 17. Rang. Mit Ausnahme des Hebesatzes bei der Grundsteuer A (350 von Hundert) liege die Gemeinde bei den Realsteuerhebesätzen im Kreisdurchschnitt.

Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer schwankten zwischen 93 000 Euro im Jahr 2004 und 434 000 Euro im Jahr 2005.

Die Verschuldung im kameralen Haushalt betrage 414 Euro je Einwohner. Werden die Darlehensschulden außerhalb des Haushaltsplans, mit denen das Baugebiet "Ob Heckenwald" finanziert wurde, hinzugerechnet, erhöhe sich die Pro-Kopf-Verschuldung auf 526 Euro, so Ziegler.

Die allgemeine Rücklage habe zum Ende des Jahres 2011 rund 300 000 Euro betragen. Nach Auskunft von Bürgermeister Walter Ziegler seien Einsparungen durch Zusammenlegung von Grundschule und Kindergarten noch möglich.