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Dotternhausen Holcim sucht weiterhin den Dialog

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Die Holcim-Materialseilbahn wird an Heiligabend bis 18 Uhr sowie an drei Sonntagen übers Fest und den Jahreswechsel in Betrieb sein, um den Drehrohrofen am Laufen zu halten. Foto: Deregowski

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Dotternhausen - Holcim sucht weiterhin den offenen Dialog mit Bürgern, Gemeinderäten, Verwaltungen und der BI Pro Plettenberg. "Wir sind gesprächsbereit", sagt Werkleiter Dieter Schillo.

In einem Pressegespräch nahmen Schillo und Firmensprecherin Sabine Schädle Stellung zu einigen aktuellen Themen rund ums Zementwerk. So werde die Materialseilbahn auf den Plettenberg auch an Heiligabend bis 18 Uhr in Betrieb sein sowie an den Sonntagen 27. Dezember, 3. und 10. Januar. Dafür lägen Genehmigungen des Gewerbeaufsichtsamts vor. Die Rohstofflager, so Schillo, reichten nicht, um alle Festtage sowie Silvester/Dreikönig zu überbrücken. Dass sei "nix Neues" und schon zu Rohrbach-Zeiten so praktiziert worden.

Hinsichtlich der Erweiterung des Bruchs auf dem Plettenberg seien Gutachten zur Geräuschemission, Sprengerschütterungen, Wind, Klima, Staub und Hydrologie vergeben worden. Zudem liefen Untersuchungen zur Flora/Fauna-Habitat-Verträglichkeit und Artenschutz. Diese lägen zum Teil vor und würden gesichtet. Die Gutachten sollen laut Schillo im April 2016 vorgestellt werden.

Etwas früher, nämlich für den Februar, rechnet er mit der Vorstellung eines computeranimierten Modells, mit dem die einzelnen Abbau- und Rekultivierungsschritte veranschaulicht werden. Das Modell soll im Werkforum dauerhaft ausgestellt werden.

Die Rekultivierung auf dem Berg laufe planmäßig. "Alles, was rekultivierbar ist, ist rekultiviert", zitiert Schillo den Leiter Gewinnungsbetriebe, Andreas Junginger. Falls nötig, werde man nacharbeiten. Holcim, so Schädle, sichere zu, auch im kommenden Jahr wieder Führungen vor Ort auf dem Plettenberg für interessierte Bürger anzubieten. Mit der Realisierung der Aussichtsplattform soll im Frühjahr begonnen werden.

Planmäßig verlaufe auch die Untertunnelung der Kreisstraße bei Dormettingen. Beide Tunnelröhren seien installiert, aktuell würden die Portale betoniert. Im Frühjahr werde die provisorische Umfahrung zurückgebaut. Ab Ende 2017 soll der Abbau im Ostfeld beginnen, wo zur zusätzlichen Sicherheit für Erzingen das Wasserrückhaltebecken größer werde als geplant. Im Jahr 2018 werde das Westfeld rekultiviert. "Dann stehen diese Flächen wieder der Landwirtschaft zur Verfügung."

Mitarbeiter von Holcim haben sich in diesem Jahr bei drei Projekten engagiert: im Umfeld der Tongrube Witthau zum Schutz der Gelbbauchunke, bei der Familienmesse Zollernalb und bei der Pflege der Wacholderheide auf dem Plettenberg.

Zudem habe Holcim vom Verein Deutscher Zementwerke 2014 den Arbeitssicherheitspreis für ein unfallfreies Jahr erhalten und sei vom VDSI für die "vorbildliche Verkehrssicherheit im Werk" ausgezeichnet worden. Das SchieferErlebnis sei im Wettbewerb "Vorbildliches Bauen" nominiert worden.

 
 

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