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Dotternhausen 300 Bürger bei Neujahrsumtrunk

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Viele Dotternhausener sind der Einladung von Holcim zum Umtrunk auf dem Plettenberg gefolgt. Werksleiter Dieter Schillo (hinten, links) warb für ein "Ja" beim Bürgerentscheid. Foto: Holcim Foto: Schwarzwälder-Bote

Dotternhausen. "Unser Werk braucht die Süderweiterung. Nur sie sichert einen hochwertigen Rohstoffmix und und damit den Betrieb des Werks auch für die Zukunft", betonte Werksleiter Dieter Schillo beim Neujahrsumtrunk im Kalksteinbruch. Er bat die Dotternhausener: "Gehen Sie am 19. Februar zur Wahl und stimmen Sie für die Annahme des Gemeinderatsbeschlusses mit Ja. Damit ermöglichen Sie dem Gemeinderat und Holcim, Verhandlungen über die Erweiterung des Plettenbergs zu führen."

Mehr als 300 Gäste versammelten sich am Sonntag auf Einladung von Holcim auf dem Plettenberg – darunter auch Vertreter des Gemeinderats und der Vereine sowie Bürgermeisterin Monique Adrian. Schillo: "Es war die Idee unserer Mitarbeiter, eine lockere Plattform der Begegnung zu schaffen."

Schillo: "Es wurde intensiv über die Süderweiterung des Kalksteinbruchs diskutiert. Es gibt Diskussionen, denen es leider oft an Sachlichkeit und Fakten mangelt." Es sei ihm wichtig, angesichts der emotional geführten Debatte zur Versachlichung beizutragen. Schillo unterstrich, es sei klar, dass Rohstoffabbau eine Veränderung der Landschaft bedeute, "aber wir nehmen für uns in Anspruch, dies im Einklang mit Mensch und Natur zu tun.". Die Zementindustrie spiele eine wichtige Rolle im Spektrum der Baustoffindustrie und nehme eine entscheidende Position in der Wertschöpfungskette Bau ein.

Schillo unterstrich: "Holcim ist zwar ein globales Unternehmen – aber wir sind hier zuhause." Mit Blick auf die Mitarbeiter und Gäste sagte er, dass im Zementwerk Familien zum Teil seit Generationen arbeiteten – und das solle auch in Zukunft so sein. Vom Werk lebten nicht nur 250 Mitarbeiter und deren Familien, sondern auch viele Unternehmen im Umfeld. "Allein im Umkreis von 20 Kilometern vergeben wir im Jahr Aufträge im Wert von 17 Millionen Euro." Wenn man so lange in der Region ansässig sei, sei man auch ein verlässlicher Partner. Holcim verstehe sich aber nicht nur als Geschäftspartner, sondern habe auch eine Rolle im Zusammenwirken mit Nachbarschaft, den Schulen und Vereinen. "Hier engagieren wir uns und leisten einen großen Beitrag für das Gemeinwohl."

Weiter betonte er, dass sich niemand vor Emissionen aus dem Zementwerk fürchten müsse. Alle Grenzwerte würden eingehalten. Dies und die kontinuierliche Reduktion von Emissionen sei Teil des Selbstverständnisses des Unternehmens. Die Grenzwerte seien vom Gesetzgeber so ausgelegt, dass Mensch und Umwelt keine Auswirkungen fürchten müssten. Die Behörden überwachten laufend. "Wir brauchen den Vergleich mit anderen Werken nicht zu scheuen". Gegenteilige Darstellungen seien nicht korrekt.

Schillo bedankte sich bei der Feuerwehr aus Dotternhausen, die die Bewirtung übernommen hatte, genauso wie bei den Mitarbeitern, die die Veranstaltung unterstützten. Alle Wanderer wurden mit Fackeln ausgestattet, um in der Dämmerung bergabwärts zu marschieren. Auch Shuttle- Busse standen bereit.

 
 

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