Donaueschingen Und ‘Eschingen ist jetzt olympiareif

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"Vier Hufe für Olympia", trefflicher hätte das Motto beim Umzug des Reitturniers angesichts der Spitzensportler nicht sein können Fotos: Kienzler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Franz-J. Filipp Donaueschingen. Ein Brandzeichen mit fünf Ringen, OB Thorsten Frei in der Kutsche mit Dressurreiterin Isabell Werth und mittendrin auch noch Welt- und Europameister der Vielseitigkeitsreiter Michael Jung – Donaueschingen stand gestern im Zeichen des Olymipageistes."Vier Hufe für Olympia", trefflicher hätte das Motto für den Festumzug zum Internationalen S.D. Fürst Joachim dann auch nicht gewählt werden können und das Wetter hatte auch mitgespielt: Tausende Zuschauer säumten die Innenstadt. Ihr Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Schon gut eine halbe Stunde vor dem Start füllten sich die Straßen auf der Suche nach den besten Plätzen, die gewöhnlich am Hengstlerplatz lagen.

Dick eingehüllt in Anoraks drückten auch die Kleinsten ihre Nasen durch die Absperrgitter. Und was es da alles zu sehen gab.

35 Gruppen hatten ihre Pferde gesattelt, allen voran die Turniergespanne mit den Ehrengästen Christel und Günther Stegmann. Dann ein Raunen in der Menge und wer dabei am Rathausplatz stand, konnte mitfiebern und den Atem anhalten, als es für die 15-spännige Postkutsche von Thomas Haseloff mit S.D. Heinrich Fürst zu Fürstenberg an Bord in der S-Kurve ums blaue Rathaus mitunter ganz schön eng wurde.

Wenn auch ihre Pferde aus Pappe waren, konnten die Kinder der Nachsorgeklinik doch gut mit den großen Vierbeinern mithalten oder der Narrenverein Siebe Blätz Hex, der gar zu Fuß unterwegs war, weil ihnen die Rösser angeblich gestohlen wurden. Auch Fürstin Maximiliane zu Fürstenberg gehörte mit ihren Eselkarren zum gewohnten Bild eines Umzugs.

Unverhoffte Ehre für OB Thorsten Frei, der vom griechischen Gott Apollon alias Thomas Gantert mit einem olympischen Lorbeerkranz geschmückt wurde. Und Isabell Werth bekam von ihm mit einer hölzernen Diskusscheibe ein Andenken. Keine Frage, die Narrenzunft hatte sich mit ihren Kostümen mächtig ins Zeug gelegt und zog auf ihrem Wagen einen griechischen Tempel hinterher. Die schweißtreibende Einlage hatte sich schließlich gelohnt und wurde von der Jury mit dem ersten Platz belohnt, gefolgt vom Reit- und Fahrverein Donaueschingen. Dicht dahinter dann die Nachsorgeklinik Tannheim zur Freude der Kinder. Auch der Reit und Fahrverein Donauschingen in schönen weißen Gewändern konnte sich über einen Platz ganz vorn freuen. Dass man selbst ohne Pferd ans Ziel kommt, für diese originelle Idee erhielten auch die Siebe Blätz Hex schließlich einen Preis.

Kurzer Stopp zwischendrin für den Tross, als sich die Olympianiken Dorothee Schneider, Michael Jung, Isabell Werth und Kristina Sprehe anschickten, ins goldene Buch der Stadt einzutragen.

Schwarzwald-Baar-Kreis

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