Dietingen-Irslingen (apf). Die zwei Rosskastanien am Höhkreuz an der Straße von Irslingen nach Talhausen sind landschaftsprägend, jedoch nach Meinung eines Dietinger Sachverständigen für Gehölze nicht mehr verkehrssicher. Deshalb trafen sich Irslinger Ortschaftsrat und Mitglieder eines Arbeitskreises zu einem Ortstermin.

Fazit bei frischen Temperaturen und klarem Kopf nach dem Gottesdienst: Gefällt werden sollen die 140 Jahre alten Bäume nicht. Das Totholz und ein Ast des stattlicheren Baums, der über den Weg hängt, sollen weichen, der Rest soll sinnvoll gekürzt werden, damit beide Bäume über dem Feldkreuz wieder eine Einheit bilden. Der andere Baum wurde bei einem Gewitter ramponiert. Auch mit einer radikalen Kronenkürzung, die der Sachverständige als Alternative vorgeschlagen hat, können sich die Irslinger nicht anfreunden. In der gestrigen Ortschaftsratssitzung wurden die Rosskastanien erneut angesprochen. Beschlossen wurde, die Äste der beiden Bäume selbst maßvoll zu kürzen.

Anschließend wurde das Anpflanzen einer Hecke unweit des alten Sportplatzes besprochen. Damit soll die Biotopvernetzung bis zum Zehntbrunnenwäldle beginnen. Vorgesehen sind drei Heckenreihen auf einer Länge von etwa 80 Metern. Dies bedeute 200 Pflanzen. Je zehn Meter werden an beiden Enden des Feldwegs zwecks freier Sicht für Motorisierte freigelassen. Dazwischen sollen als Auflockerung fünf Bäume gesetzt werden. Favorisiert wird Wildapfel, Baum des Jahres 2013.