Dietingen-Irslingen (apf). Es fällt nie leicht, von einer geschätzten Person Ade zu sagen. So ergeht es auch dem Irslinger Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Klaus Häsler an der Spitze, als er Gabriel Kammerer verabschieden muss. Muss, weil Kammerer seinen Hauptwohnsitz nicht mehr im Ort hat, er also deswegen laut Vorschrift nicht mehr Ortschaftsrat sein darf.

Damit endet für den Anfang-20-Jährigen – erst einmal – seine kommunalpolitische Karriere in Irslingen. Bei der Bürgervereinigung aufgestellt anno 2009, erlebte der jüngste Ortschaftsrat der Gesamtgemeinde dreieinhalb sehr interessante Jahre und sprach vor allem die Sprache der jungen Generation, brachte also den Altvorderen der Runde die Anliegen und Sorgen der Her­anwachsenden näher. Er erhält den Dank von Bürgermeister Frank Scholz und vom Ortsvorsteher, der davon ausgeht, dass Kammerer wieder zurückkomme, schließlich sei Irslingen ja das schönste Dorf im Landkreis.

Einen Nachrücker bis zur Wahl 2014 gibt es nicht. Die beiden Ersatzkandidaten, Stefan Heide und Marion Faßbender, können aus beruflichen Gründen (beide seien sehr häufig auswärts unterwegs) das Amt nicht antreten. Der Ortschaftsrat akzeptiert diese Gründe einstimmig und packt somit zu siebt die kommenden Aufgaben an.