Von Oskar Wössner In der Tischtennis-Verbandsliga kann der MUTTV Bad Liebenzell (5:11) mit einem Sieg über den Vorletzten TSV Steinheim (3:13) für einen versöhnlichen Abschluss der Vorrunde sorgen.

Diese Partie hat den Status eines Schlüsselspiels für die Liebenzeller, denn bei dann sieben Pluspunkten befänden sie sich in deutlicher Distanz zu den Abstiegsrängen. Zuletzt zogen die Gäste in Untertürkheim mit 3:9 den Kürzeren, weisen sonst aber auffallend viele knappe Ergebnisse auf. Das 7:9 gegen Schlusslicht Rottenburg drückt sie allerdings immer noch, denn sonst stünden sie gleichauf mit den Liebenzellern. Mit Romulus Revisz (14:2) verfügen die Steinheimer über einen starken Spitzenspieler, wie auch die Liebenzeller mit Levente Szarka (12:4). Als Schwachstelle erwies sich bei den Gästen bisher das hintere Paarkreuz, aber auch die Einheimischen rissen hier noch nicht viel. Damit sind alle Voraussetzungen für ein enges Match gegeben.

In der Verbandsklasse schlägt der TTC Loßburg (11:7) um 18 Uhr gegen Absteiger Mössingen (14:4) auf. Angeführt vom besten Spieler der Klasse, Mark Lesko (16:0), stellen die Gäste mit Steffen Leuze (8:7), Jürgen Eisele (10:5), Kai Elsässer (7:7), Wolfram Allzeit (8:6) und Felix Jägers (9:3) eine kompakte Mannschaft, die nur gegen die beiden Spitzenteams, TTF Altshausen und TTC Mühringen, die Punkte ließen. Da haben es die Loßburger schwer, zumal sie eigentlich nur mit fünf Mann spielen. Die Zwischenbilanzen von Andras Krenhardt (9:7), Jiri Ezr (10:8), Steffen Müller (11:6), Fabian Schiemenz (9:6) und Claus-Peter Eberhardt (7:5) können sich zwar sehr wohl sehen lassen, aber für einem Erfolg müsste gewiss sehr viel gut laufen.

Schließlich liegen die Schwarzwälder schon vor dem ersten Ballwechsel mit 0:3 im Hintertreffen. Doch das wird die Loßburger Truppe nicht sonderlich belasten, denn schließlich hat sie mit elf Pluspunkten die Vorgabe von Chef Jürgen Baader schon um einen Zähler übertroffen.

Vor einer leichteren Aufgabe steht der TTC Mühringen um 20 Uhr gegen den TSV Gärtringen. Das lässt jedenfalls ein Blick auf die Tabelle vermuten: Die Mühringer sind Zweiter mit 15:3 Punkten, die Gärtringer Sechster mit 9:9 Punkten. Auch die Spielverhältnisse in den Einzeln belegen diese Einschätzung: Mühringen 57:33, Gärtringen 42:53. Doch die Mühringer sind gewarnt: Auch vor dem Spiel gegen Loßburg galten sie als haushoher Favorit, nach dem 7:9 schauten sie hinterher in die Röhre. Zudem zählt die Gärtringer Mannschaft zu den Überraschungen der bisherigen Runde, denn kaum jemand hätte dem Beinahabsteiger der letzten Runde eine solche Leistung zugetraut. Mit Gerd Jäger/Eberhard Schöffler (10:3) verfügt die Mannschaft über ein Doppel, das dem Mühringer Spitzenpaar Norbert Kallei/Thorsten Kern (11:1) sehr wohl gefährlich werden kann.