Calw-Stammheim. Im Sommer letzten Jahres erfuhren die Verantwortlichen des Musikvereins Stammheim, dass das Stammheimer Gemeindehaus aufwendig und teuer saniert werden müsse. Schnell stand fest, dass man der evangelischen Kirchengemeinde unter die Arme greifen möchte.

So fand am Vorabend des vierten Advents ein Kirchenkonzert der Trachtenkapelle Stammheim statt. Diese Idee fand großes Interesse, und die Martinskirche war bis auf einige wenige Plätze voll besetzt.

Dirigent Michael Schanz hatte für diesen Abend ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Titel wie "Lacrimosa – Denkmal für die Kinder des Krieges" und "Jubilate!", die Geschichte der Gemeinde Waldkirch und ihrer Kirche um das Jahr 1150, ertönten imposant und klangreich in der Martinskirche. Natürlich wurden auch weihnachtliche Klänge wie "Winter Wonderland" und das Lieder-Potpourri "Die Winterrose" gespielt.

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm mit Georg Friedrich Händels "Hallelujah", vorgetragen von einem Blechbläserquintett unter der Leitung von Christoph Visel. Der Klarinettenchor unter der Leitung von Hermann Kuonath überzeugte mit dem Titel "Luim" von Peter Benoit. Als besondere Überraschung setzte zum Finale beim Stück "To my Country" die Orgel mit ein und bescherte allen – Musikern und Zuhörern gleichermaßen – ein Gänsehautgefühl der Freude. Der Musikverein Stammheim erhielt viel Lob für sein erstes Kirchenkonzert, bei dem am Ende Spenden in Höhe von 850 Euro gesammelt wurden.

Bei der nun durchgeführten Scheckübergabe freuten sich die Vertreter des Musikvereins und der evangelischen Kirchengemeinde noch einmal über den Erfolg. Großer Dank galt in diesem Zusammenhang nicht nur den Akteuren des Abends, sondern vor allem auch den zahlreichen Konzertbesuchern für die Spenden.