Von Jan Rupcic ESV Stuttgart – KKK Haiterbach 85:77 (20:19; 38:29; 68:55). Nun hat es die Basketballer des Regionalliga-Aufsteigers KKK Haiterbach auch auswärts erwischt. Eine schwache Leistung beim Tabellenneunten reichte nicht zum erhofften zehnten Saisonerfolg.Am Vorabend wurde bei der Weihnachtsfeier das grandiose Jahr 2012 noch gebührend gefeiert, ehe sich die Mannschaft am nächsten Tag in Stuttgart mit einer schwachen Mannschaftsleistung präsentierte. Vom Sprungball an war die Mannschaft des Gastgebers energischer und heißer auf den Sieg. Jordan Santana-Pepen punktete im Alleingang zum 6:0, ehe Slaven Ponjavic sowie Sascha Kesselring den Rückstand aufholten. Im Gleichschritt ging es in den ersten 10 Minuten weiter.

Auch im zweiten Viertel hatten die Haiterbacher zu Beginn größere Probleme. Die Stuttgarter zogen mit neun Punkten in Serie auf 29:19 davon. Die Würfe der Haiterbacher von außen fanden nicht ins Ziel, zudem dominierten die Stuttgarter den Rebound. "Wieder so ein schwacher Start. Wir haben es erneut nicht geschafft, die Räume eng zu machen", so Trainer Mario Maric.

Nach der Pause konnte Al Elliott den Rückstand auf unter zehn Punkte halten, doch den direkten Anschluss schafften die Haiterbacher nicht. Zwischenzeitlich konnte RW Stuttgart auf 56:40 davon ziehen. KKK Haiterbach schien bereits am Boden. Doch wie schon eine Woche zuvor zeigte der Neuling Moral und konnte den Rückstand verkürzen. In dieser Phase errang Olaitan Adeboyeku den einen oder anderen Offence-Rebound und konnte punkten. Trotzdem blieb im Spiel der Haiterbacher vieles nur Stückwerk. Die Systeme wurden nicht richtig gelaufen, einfache Korbleger wurden nicht verwertet. "Heute hat zu viel nicht gepasst. Wir hatten etliche technische Fehler im Spiel. Wir haben verdient verloren", meinte Mario Maric.

Arber Shabani konnte beim Spielstand von 65:72 nur regelwidrig durch ein Foul gestoppt werden. Er verwarf beide Freiwürfe, doch Sascha Kesselring wurde im Angriff gefoult. Er verwertete beide Freiwürfe, und KKK Haiterbach war wieder auf Schlagdistanz. Doch es folgte eine Unaufmerksamkeit in der Defence, und Marc Pohler sorgte mit einem And-One wieder für klarere Verhältnisse.

Die Vorrunde in der Regionalliga ist zu Ende, KKK Haiterbach hat jedoch noch ein Nachholspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter SG Heidelberg/Kirchheim, das am 10. Februar über die Bühne gehen wird.

Insgesamt kann Mario Maric durchaus zufrieden auf den ersten Teil der Runde zurückblicken. Neun Siege aus zwölf Spielen und Tabellenplatz drei, vor der Saison hatte niemand eine solche Zwischenbilanz erwartet.

Am Sonntag steht noch die Pokalpartie gegen den Oberligisten aus Möhringen auf dem Programm, ehe sich auch der KKK über die Feiertage zurückziehen kann. KKK: Haiterbach: Adeboyeku (10), Balukcic, Buljan, Elliott (16/1), Haljilji, Kesselring (20/1), Lischka, Maric (6), Naim (4/1), Ponjavic (18), Shabani (3)