Von Heinrich Hölsch Bösingen-Herrenzimmern. Die katholische Kirchengemeinde St. Jakobus in Herrenzimmern und die weltliche Gemeinde luden alle Bürger aus beiden Ortsteilen, die älter als 65 Jahre sind, zu ihrer traditionellen Adventsfeier in die Festhalle Herrenzimmern ein.

Trotz der winterlichen Verhältnisse kamen viele. Der Kirchengemeinderat von St. Jakobus hat ein abwechslungsreiches Programm aufgestellt. Harald Klatt führte durch die sehr schöne und gut organisierte Feier, die unter dem Leitwort "Es blüht ein Spross am kahlen Zweig in einer Winternacht" stand.

Bürgermeister Alfred Weiss merkte in seiner Ansprache an, dass Glück nichts mit Reichtum und Wohlstand zu tun habe. Er wünscht allen eine zufriedene Zeit. Pfarrer Hermann Barth sprach von der Finsternis, die in der Welt sei, obwohl sie taghell beleuchtet sei. Er bittet, das Licht in die Familien, zu jeden einzeln und zu den Kranken zu bringen.

Mit dem Liedern "Macht hoch die Tür", "Tauet Himmel den Gerechten", "O Heiland, reiß die Himmel auf" und "Hört, eine helle Stimme erklingt" wurde der Nachmittag musikalisch eingestimmt. Anschließend gab es Kaffee und köstliche Torten und Kuchen, die Frauen aus Herrenzimmern mit viel Liebe und Geschmack hergestellt haben. Viel zu lachen gab es bei den Vorträgen der Kindergartenkinder aus Herrenzimmern, die Manuela Fischer einstudiert hatte. Die Seniorengymnastikgruppen, Frauen und Männer, des DRK-Ortsvereins unter Leitung von Veronika Walter zeigten bei ihrem Auftritt ihr geistiges und bewegliches Können. Der Kirchenchor von Herrenzimmern unter Leiter Peter Auginski bereicherte mit vorzüglich gesungenen Liedern den Nachmittag. Und die Rentnerband, eine Abordnung von ehemaligen und aktiven Musikern der "Lyra" Herrenzimmern unter Leitung von Thomas Bantle, spielte sich in die Herzen der Zuhörer.

Zum Abschluss kamen noch St. Nikolaus und zwei Knechte mit Namen Ruprecht. Sie verteilten Weckenmänner. Ein großes Lob erhielten die Schüler der achten und neunten Klasse der Bösinger Werkrealschule mit den Lehrern Regine Mattes, Katja Winterle und Peter Buschle. Mit Liebe und Phantasie haben sie den adventlichen Tischschmuck hergestellt und die Tische anspruchsvoll dekoriert. Und sie bedienten die Senioren freundlich und zuvorkommend. Auch Auf- und Abbau der Hallenbestuhlung stand in ihrer Obhut.