Von Christiana Steger

Blumberg. "Nomen est Omen": Genau dem trägt der "Frauentreff 90" seit seiner Gründung 1990 Rechnung und ist mittlerweile im vielfältigen unterschiedlichen Angebot der Eichbergstadt nicht mehr wegzudenken.Andrea Volkert, Eva Knöpfle, Monika Sosinski und Ingrid Rupp waren die Frauen der ersten Stunde, die ein regelmäßiges Treffen für Frauen im evangelischen Gemeindehaus ins Leben riefen. Ziel war es, ein Forum zu schaffen, das religions- und auch parteiübergreifend alle interessierten Frauen ansprach und einen offenen Zugang zu allen Veranstaltungen eröffnete, ohne Vereinsmitgliedschaft oder einen finanziellen Beitrag.

Eine Strategie, die sich bewährt hat und von vielen Frauen immer wieder gerne angenommen wird. Natürlich hat sich das verantwortliche Team über die vielen Jahre geändert, und so sind zusammen mit Andrea Volkert inzwischen Marianne Schraut, Waltraud Neumar, Marianne Stadtler und Cornelia Weiß für die Programmgestaltung zuständig. Spannend und abwechslungsreich werden in Absprache mit den Besucherinnen, die regelmäßig am ersten Mittwoch eines Monats zu den Treffen kommen, Themen abgesprochen, um die Vielfältigkeit des Angebotes zu erhalten. So gibt es mit den verschiedensten Referenten Fachvorträge unterschiedlichster Thematik, Sport- und Tanz, Meditation, kreative Abende, Heilkräuterkunde oder auch internationale Märchen. Das Organisationsteam legt großen Wert auf Referenten, die vor Ort sind. Ein gemeinsamer Ausflug und ein gemütlicher Grillabend zur Sommerzeit fehlen natürlich nicht im Programm.

Ein ganz wichtiger Punkt im Jahresablauf des Frauentreffs 90 ist der regelmäßige Weltgebetstag der Frauen im Frühjahr. Weltweit über alle christlichen Konfessionen hinweg vereinen sich Frauen zu einer gemeinsamen Fürbitte. In Blumberg wird dieser Abend von katholischen, altkatholischen und evangelischen Christen harmonisch seit vielen Jahren gemeinsam gestaltet.

"Wir wollen offen sein für alle Themen, die Frauen ansprechen und berühren, nicht in irgendwelchen Doktrinen verharren und so auch ein Gesprächsforum sein, das für jeden Möglichkeiten der Kommunikation ganz unterschiedlicher Art bietet", bringt es Andrea Volkert auf den Punkt. Sie verspricht auch für 2013 ein ansprechendes Programm.