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Baiersbronn Oberdorf: Arbeiten voll im Zeitplan

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Kräftig zupacken ist angesagt bei den Arbeiten im Oberdorf. Foto: Braun

Baiersbronn  - Voll im Zeitplan liegen die Arbeiten bei der Sanierung der Granitrinnen im Baiersbronner Oberdorf. Bis zum Ende der Ferien sollen auch die Arbeiten in der Oberdorfstraße abgeschlossen sein.

Rund 20 Jahre ist es her, dass im Rahmen der Oberdorfsanierung der Straßenbau mit Granitrandläufern und Rinnenplatten ausgeführt wurde. Was damals optisch ansprechend aussah, erwies sich in der Praxis als nicht optimal. "Diese Art der Ausführung führte immer wieder zu massiven Schäden, die jährlich hohe Kosten durch Sanierung und Reparatur nach sich zogen", fasst Sebastian Scholz vom Bauamt die Ausgangssituation zusammen. "Die Platten haben sich immer wieder gelöst, und wir mussten sehr viel ausbessern, das war zeit- und kostenintensiv."

In zwei Abschnitte unterteilt

Nachdem der Gemeinderat den Sanierungsvorschlag des Ingenieurbüros Gaisser 2015 abgesegnet hatte, erfolgten bereits zwei Bauabschnitte, in deren Verlauf die Granitrinnen ausgetauscht und saniert wurden. Aktuell sind die Arbeiten für den Bauabschnitt III in vollem Gang, und in der Oberdorfstraße wird der Verkehr mittels einer Ampel geregelt. "Ursprünglich sollte der Bauabschnitt den Bereich zwischen Rathaus und Hotel Falken umfassen, doch nach Einwänden einiger Anwohner und Hotelbetriebe wurde die Maßnahme in zwei Teile unterteilt", so Scholz. Zurzeit werden die Randläufer vom Rathaus bis zur Höhe des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums ausgetauscht, gleichzeitig hat man den Bereich Panoramaweg und Im Lehen vorgezogen. Der ursprünglich mitgeplante Bereich vom Gymnasium bis zum Hotel Falken wird im kommenden Jahr saniert, teilte Scholz mit.

Seit Mitte Juli laufen Arbeiten

Seit Mitte Juli laufen die Arbeiten im Oberdorf, im Panoramaweg sind sie bereits abgeschlossen, und auch die Oberdorfstraße soll bis zum Ende der Ferien fertiggestellt sein. "Die Firma Waltersbacher, die schon den ersten Bauabschnitt umgesetzt hat, leistet hier gute Arbeit. Wir sind voll im Zeitplan", so Ronald Bertes vom Ingenieurbüro Gaisser.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt lagen bei rund 173.000 Euro, für den zweiten Sanierungsteil wurden nochmals rund 208.000 Euro aufgewendet. Für die nun laufende Maßnahme sind Kosten von knapp 250.000 Euro veranschlagt. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Gaisser hatte die Gemeinde einen Sanierungsvorschlag ausgearbeitet, in dem die Granitläufer und Rinnenplatten durch Granitpflaster als wasserführende Rinne abschnittsweise ersetzt werden. Beim aktuellen Bauabschnitt werden 130 Quadratmeter Rinnen saniert und 210 Quadratmeter Bordsteine. Aber auch 1000 Quadratmeter Asphaltarbeiten und rund 1500 Quadratmeter Betonpflasterarbeiten müssen die Bauarbeiter in der vorgegebenen Zeitspanne bewältigen. Die ausgebauten Rinnen werden für die Sanierung des Friedhofs wiederverwendet.

"Ein großes Lob an die Baufirma Waltersbacher für die gute Umsetzung der Baumaßnahme und auch an die Anwohner. Denn es gab bisher kaum Beschwerden, im Gegenteil, die Arbeiter wurden bestens versorgt von den Anwohnern", sagt Ronald Bertes. Natürlich sei es für diese nicht immer leicht gewesen. Doch Anwohner und Arbeiter hätten durch eine gute Kommunikation die Belastungen so gering wie möglich gehalten. "Wir haben die Baumaßnahme auch genutzt, um Leerrohre für eine spätere Breitbandnutzung zu verlegen", erklärt Scholz im Gespräch mit unserer Zeitung. Für den Einbau der Asphaltdeckschicht, die ohne Mittelnaht erfolgen soll, muss eine Vollsperrung für einen Tag erfolgen, der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.

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