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Bad Liebenzell Mehrere Neuerungen kommen bei den Gästen gut an

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Viele Zuschauer scharten sich bei einer Personenrettung um den Ort des Geschehens. Foto: Eitel Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Liebenzell-Unterhaug­stett. Trotz einiger Neuerungen ging es auch bei der zehnten Auflage der Unterhaug­stetter Feuerwehrtage hoch her am Egartenring.

Vor zehn Jahren war es ein kluger Schachzug der Brandbekämpfer, ihre traditionelle Feuerwehrhocketse aus dem Ortskern in das neue Gewerbegebiet Egarten zu verlegen. Hier bot sich endlich Platz für ein geräumiges Festzelt, das auch zahlreiche Besucher des nun als "Unterhaugstetter Feuerwehrtage" präsentierten Herbstfestes aufnehmen konnte. Außerdem gab es reichlich Platz für die beliebten Tauziehwettbewerbe sowie für die Präsentation von Fahrzeugen, Gerätschaften und Rettungsübungen. In diesem Jahr aber war es wegen der zunehmenden Ansiedlung von Betrieben zu eng geworden für das Fest. Erstmals konnte man ins gegenüber gelegene TVU-Sportareal ausweichen, wo sich unschwer eine geräumige Zeltlandschaft integrieren ließ.

Humorvolle Namen

Auch beim sportlichen Programmteil ergab sich eine Änderung. Nachdem es schon im vergangenen Jahr kaum mehr Meldungen für das Tauziehen gab, entschied man ich für ein Elfmeterschießen, das man in Anlehnung an die Notrufnummer 112 zum "11,2 - Meterschießen" umtaufte. Nicht nur Mannschaften benachbarter Wehren durften sich melden, sondern auch andere Freizeitgruppen. Das merkte man vor allem an den humorvollen Namen einiger Teams, die sich zum Beispiel "Bier zu null" oder "Die Absoluten" nannten. Unter dem Namen "die vier lustigen 5" war ein Damenteam aus Oberreichenbach angereist. Dass es pünktlich zum Anpfiff zu regnen begann, tat Spaß und Freude keinen Abbruch, zumal sich das Zelt nun auch als Unterstand und Tribüne bewährte.

Nach spannenden Zweikämpfen siegten schließlich die Feuerwehrleute aus Bad Liebenzell. Sie hatten mit Maximilian Häberle nicht nur einen treffsicheren Elfmeterschützen, sondern mit Sebastian Kopp auch einen reaktionsschnellen Torhüter. Fußballbundestrainer Jogi Löw hätte seine Freude gehabt.

Am zweiten Tag standen neben einem musikalischen Frühschoppen ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie ein Feuerlöschtraining und eine Rettungsschau auf dem Programm. Unter dem Motto "Feuerwehr zum Anfassen" durften Gäste unter Anleitung ein vermeintlich verunglücktes Auto aufschneiden und Geräte ausprobieren.

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